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07
August
2015

Einfach nur Panik

Mein Lebensgefährte hat vor 20 Tagen hier Zuhause einen Schlaganfall. Dieser ist schnell erkannt worden, so dass er in eine Klinik kam per Hubschrauber, die über ein Stroke Unit verfügen.

Er ist 44 Jahre alt und Raucher, ansonsten keine Risiken, die einen Schlaganfall begünstigen würden.

Er war nur am Anfang des Schlaganfalls noch ansprechbar, danach, sogar noch lange bis nach dem Eintreffen in der Klinik bewusstlos.

Es stellte sich bei der ersten Untersuchung raus, dass er einen schweren Schlaganfall (Mediainfarkt) hatte, also die Hauptschlagader betroffen ist. Betroffen ist die linke Gehirnhälfte, also ist die Lähmung rechts eingetreten, ebenso wie Sprach- und Schluckstörungen. Er wurde sofort versorgt in der Form, dass anhand eines Katheters durch die Leiste die Hauptschlagader wieder "offen" gemacht wurde. Das CT zeigte wohl weitere Gerinsel, die wurden aber erst mal ignoriert.

Er kam nur langsam aus der Narkose zu sich und dämmerte vor sich hin.

Am nächsten Tag war er körperlich aktiver. Ich empfand es als Unruhe, weil ein Schmerzgeschehen zugrunde liegt. Also hat er eine Mini-Dosis Morphium erhalten und war danach ruhiger. Der Arzt sprach mich schon auf eine mögliche Erhöhung des Hirndrucks an, der folgen könnte und dass hier eine OP durchgeführt werden müssen, indem der linke Knochendeckel entfernt wird.

Das war dann auch prompt zwei Tage später notwendig. Er wurde danach in ein künstliches Koma versetzt, damit er sich erholen konnte und wurde auch beatmet. An Tag 4 nach dem SA schwoll das Gesicht und der Kopf drastisch an, was aber in den folgenden Tagen wieder besser wurde. Nach 7 Tagen im künstlichen Koma (also 9 Tage nach dem Schlaganfall) wurde nochmals ein MRT gemacht, auf dem ersichtlich war, dass das Hirn wieder auf Normalgröße gewachsen ist und das künstliche Koma wurde langsam aufgehoben. Nach weiteren 5 Tagen (also 14 Tage nach dem Schlaganfall) wurde er langsam wieder wach. Er bewegt die gesunde linke Seite, suchte mit der Hand nach meiner Hand, etc.

Tag 15 nach dem SA finde ich ihn wieder tief schlafend. Die Ärzte sagten, er sei so unruhig geworden, dass die Vitalwerte zu hoch schossen, dass sie ihn eher wieder ruhig gestellt haben. Der Oberarzt kam nachmittags und fand, dass dies ein Rückschrit war und ich konnte ihn hören, wie er im Arztzimmer seine Kollegen "bügelte".

Tag 16 nach dem SA: Die Beatmung wurde abgestellt, er wurde extubiert. Die Stationsärztin erzählte mir, dass er dabei beinahe erstickt wäre, weil er komplett verschleimt ist. Nur mit Mühe habe sie ihn wieder absaugen können, so dass er jetzt selbst atmet. Ich sollte mir überlegen, ob ich einem Tracheo zustimme, weil er dann nicht alles in die Lunge mehr schlucken könnte. Ich habe mich damit etwas schwer getan, weil ich der Meinung bin, dass es erst mal mit Absaugen versucht werden sollte. Er kann nicht sprechen und nicht schlucken und kann das meiner Meinung nach mit den erschwerten Umständen eines Tracheos, der möglicherweise nicht notwendig ist, noch schwerer wieder lernen.

Tag 17 nach dem SA: Ich komme auf die Intensivstation, er liegt auf der rechten Seite gelagert und lächelt mich an. Als ich auf ihn zugehe, versucht er mich mit dem linken Arm zu umarmen. Er wirkt einfach glücklich, er lächelt und er reagiert mit Mimik auf das, was ich sage (er zieht die Augenbrauen hoch, er zieht sie runter, er legt den Kopf nach hinten und schaut an die Decke und er lächelt). Das sind die Reaktionen auf das, was ich ihm dann alles erzählt habe und es würde passen zu dem, was ich gesagt habe. Deshalb glaube ich nicht, dass ich mir einbilde, dass er mehr versteht als man möglicherweise annimmt.

Tag 18 nach dem SA: Die Ärztin ruft mich mittags an, um mir zu erklären, dass er von der Intensivstation auf Normalstation kommt. Er ist so fit und die restliche Versorgung kann auch auf Normalstation erfolgen. Ich war etwas überrascht, weil er vor 48 Stunden beinahe noch erstickt wäre und jetzt schon so fit ist. Aber ok. Also fahre ich nachmittags ins Krankenhaus, diesmal auf die Normalstation...3-Bett-Zimmer in einem gefühlten 6 Quadratmeter-Raum. Die beiden Mitpatienten sind nett, aber alles ist viel zu eng. Einen Stuhl kann man nicht neben das Bett stellen, so dass ich mich, nachdem ich das Bettgitter runtergezogen habe, neben ihn setzen muss. Er freut sich und umarmt mich wieder. Er lächelt nicht mehr. Er schwitzt stark und ich sehe, dass sein Kopf deutlich anschwillt.

Tag 19 nach dem SA: Gleiche Situation wie Tag 18, Schwellung noch deutlicher. Gespräch mit Stationsärztin, angeblich alles normal. Es ist eben sehr warm (Außentemperatur von über 30 Grad) und im Zimmer steht die Luft. Ich frage, ob es nicht zu stressig für ihn hier ist und sie sagt, es ist alles normal.

Tag 20 nach dem SA (heute): Gleiche Situation wie Tag 19, Schwellung geht langsam, denke ich, zurück (das Auge steht nicht mehr deutlich über dem anderen Auge, sondern ist wieder auf gleicher Höhe). Immer noch hohe Temperatur im Zimmer. Er entwickelt eine Lungenentzündung, sitzt jeden Morgen voll mit Schleim, der abgesaugt werden muss (was mit Sicherheit auch nicht gut ist bezüglich der Sauerstoffversorgung des Gehirns). Er ist müde und fast apathisch. Einmal zeigt er mit der linken Hand im Zimmer umher und zieht die Augenbrauen hoch. Ich erkläre ihm, dass er im Krankenhaus ist, weil er einen Schlaganfall hatte. Er zeigt mit der linken Hand mehrere Drehungen, so nach dem Motto "erzähl weiter" und ich sage ihm, dass er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen ist, dass wir jetzt auf die Reha warten und sehen müssen, was alles bringt und dass ich immer, wirklich immer für ihn da bin und sein werde. Danach schlief er tief ein. Ich habe dann einen Ventilator aufgestellt, den ich vorher schon gekauft habe und einen WAschlappen mit eiskaltem Wasser getränkt und ihm auf die Stirn gelegt. Der Ventilator wurde vom Pflegepersonal kritisch betrachtet, wobei der nicht direkt auf ihn zielt, sondern eher über ihn, damit die Luft einfach mal etwas zirkuliert.

Wegen der Schwellung und dem apathischem Zustand mache ich mir Sorgen. Jeder sagt, es ist normal, aber damals war die Schwellung direkt nach der OP so schlimm. Das ist dann wunderbar wieder zurückgegangen und ich weiß nicht, ob noch alles so richtig ist. Ich muss ja vertrauen, aber ich habe auch Angst, dass es schief geht...

Jetzt kommentieren Autor: Theresa 07.08.2015 21:56
22
Juli
2015

Fragen

Hallo,

wir machen zu Zeit eine Ausbildung zu Sanitätern und möchten gernen mit Personen, die einen Schlaganfall hatten, in Kotankt treten um zu erfahren wie die betroffenen Personen damit umgehen. Wir würden uns über eine Antwort freuen.

Mit freundlich Grüßen

Aline und Jessi

Jetzt kommentieren Autor: Jessi und Aline 22.07.2015 10:03
22
April
2015

Suche Tipps und Hilfe

Hallo ich bin neu ihr und suche Rat und Antworten auf dieser Seite. Meine Mutter 64 liegt seit Freitag in einen Krankenhaus sie hatte wieder einen Schlaganfall es ist nicht der erste dieser war diesmal sehr schwer.Meine Mutter reagiert nicht mehr sie schaut durch uns durch.Und von den Ärzten fühle ich mich etwas verschaukelt. Am Freitag hieß es es besteht akute Lebensgefahr und wir sollen uns keine Hoffnung machen,daher haben wir gesagt für uns und für unsere Mutter das Sie nicht leiden sol daher haben wir den Ärzten gesagt wir wünschen keine Lebens verlängere Maßnahmen den meine Mutter war schon nach den anderen Anfälle nicht mehr die selbe und sie war sehr Unglücklich das Sie sich nicht mehr selbst Versorgen konnte und das Sie ins Betreute Wohnen musste. Aber jetzt haben die Ärzte trotz unserer Ablehnung eine Nasensonde gelegt und darüber bekommt sie jetzt Nahrung,leider hat meine Mutter keine Patientenverfügung, daher hat es ein Richter entschieden das sie eine bekommt. Aber meine Mutter hatte schon Wochen vorher kaum was zu sich genommen denn sie wollte so nicht mehr Leben und jetzt liegt sie Teilnahme los im Bett reagiert nicht und wir stehen hilflos daneben und können nix tun außer Beten und hoffen.Wir Kinder fühlen uns hilflos und wissen nicht wie es weiter gehen soll wie lange kann uns keiner sagen und wenn wir Fragen dann sagt jeder etwas anderes der eine sagt es sieht nicht gut aus der andere sagt das sie sich quält. daher meine Frage war auch schon einer in so einer Situation oder kann mir ein par Tipps geben wie wir damit umgehen sollen Danke PS bitte verzeiht mir wenn mein Text nicht so klar rüber kommt aber ich weiß zur zeit nicht wie ich damit umgehen soll danke

Jetzt kommentieren Autorin: wassser39 22.04.2015 16:56
09
Februar
2015

Mutter will sich nach Schlaganfall von meinem Vater trennen, was tun?

Am 30.03.2011 hatte mein Papa einen Schlaganfall. Er war rechtsseitig gelähmt und konnte nicht mehr sprechen. Alles hat sich erholt, außer das Wesen. Mein Papa ist einfach anders. "Den Mann habe ich nicht geheiratet", sagt meine Mama. Es ist nichts gravierendes, also keine Aggressivität oder etwas in die Richtung. Es sind die kleine Dinge, die er damals einfach nie getan hätte. Wenn man ihm etwas erzählt sagt er häufig: ja ja ja ja ja. Oft hintereinander. Man hat das Gefühl, dass es ihn nicht interessiert bzw mich selber macht es wahnsinnig. Meine Mutter sagt, sie habe keine Gefühle mehr für ihn und mein Papa verletzt das sehr. Er weint oft, was er vor dem Schlaganfall nie getan hat. Seit dem er seinen Beruf (LKW Fahrer) nicht mehr ausüben kann, fühlt er sich leer und nutzlos. Dutzende Bewerbungen habe ich für ihn geschrieben, da er sich noch nie gut mit Computer oder Handys auskannte. Er hat einige Einschränkungen und ist 58 Jahre alt. Da nimmt ihn doch keiner mehr. Ich denke jeden Tag an meine Eltern, ich wohne noch zu Hause, aber ich fühle mich nicht mehr zu Hause. Oft wird nur flüchtig drüber gesprochen, aber nie saßen wir gemeinsam am Tisch und haben lange über dieses Thema gesprochen. Ich habe ehrlich gesagt auch eine scheiß Angst davor. Ich will nicht, dass sie sich trennen. Sie waren mal so glücklich..
20 Jahre sind sie bis jetzt verheiratet und dass sie sich keinen "Gute Nacht Kuss" mehr geben, tut einfach weh. Ich bin nicht bereit dafür, schon auszuziehen, mich zu entscheiden, bei wem ich Weihnachten verbringe, zu wem ich gehe, wenn ich Geburtstag habe..
Ich will nicht aus der Wohnung raus, ich liebe diese Gegegend. Ich will nicht, dass meine Eltern, die ich beide sehr liebe einfach trennen. Nur wegen diesem einen Tag, der alles veränderte. Wegen dieser einen Krankheit. Mein Papa hat immer sehr viel gearbeitet. War immer 12-14 Stunden am Tag nicht zu Hause, dass eine Krankheit irgendwann kommen würde, war eine Frage der Zeit. Ich dachte am Anfang sei es ein zeichen, dass er weniger/nicht mehr arbeiten solle und habe dieses Zeichen als gut befunden, aber wenn ich jetzt sehe, wie viel Schmerz diese Krankheit in mein und das Leben meiner Eltern brachte..
Ich kann beide verstehen. Meine Mama, die nicht den Rest ihres Lebens mit einem Mann zusammen möchte, den sich nicht mehr liebt, aber auch meinen Papa, der wirklich am wenigstens dafür kann und meine Mama umso mehr liebt.
Meint ihr Familientherapien bringen was?

LG und danke schonmal :)
Jaja

Jetzt kommentieren Autorin: Jaja 09.02.2015 13:57
09
Dezember
2013

Schlaganfall

Hallo zusammen,meine Tochter sagte eben,ich hab da ne Seite aufgetan die interessant sein könnte.Toll ! ist sie !, ich hatte eines morgens im Mai ein Erlebnis welches hinterher mein unser aller leben verändert hat.Ich wurde morgens durch ein starkes brummen geweckt,komisch dachte ich "was ist mit dem linken Ohr los" und hören konnte ich auch nicht (taub),im laufe des Tages normalisierte sich alles wieder.Meine Tochter meinte dann "geh zum doc" ich bin dann hin und der sagte dann"yoyo du hast einen kleinen Schlaganfall gehabt" er verschrieb mir dann Aspirin zur Verdünnung und überwies mich an einen Kardiologen , den Termin sollte ich nicht mehr wahrnehmen können.Ende Mai erlitt ich einen Schlaganfall.In der Nacht wurde ich wach und musste dringend,ich stand auf und machte zwei schritte und stand mitten im zimmer und nichts ging mehr,unser Bad liegt auf Parterre und ich muss eine Etage runter .Meine Frau die ich dann weckte geleitete mich runter ,ich merkte dann das mein Gefühl in der linken Seite schwand. sie rief den Notdienst und so kam alles ins rollen. Nach Notaufnahme hier in Eupen,ich lebe in Belgien,und eine halbe Stunde von Aachen entfernt,und bin dann umgehend dorthin verlegt worden.Nach zwei tagen Intensivstation meine linke Seite gehorchte nicht mehr,kam ich auf die Neurologie.Nach einer Woche kam ich in reha,erst im Rolli, dann am Rollator, dann am Stock.Es sind sechs ein halb Monate her,ich kann wieder ohne Gehhilfe laufen, aber vertrage keinerlei Stress und Aufregung, in den Situationen ist es als ob jemand die Bremsen anzieht,Arm und Bein links verkrampfen sich, wenn alles vorbei ist und sich die Aufregungen gelegt haben geht's wieder.Mein Schwiegervater ,Gott hab ihn selig, sagte immer "es ist nicht einfach ein Stachelschwein zu kitzeln wenn's auf dem Bauch liegt" Ich muss mich in Geduld üben und die zeit ihre Arbeit machen lassen

Jetzt kommentieren Autor: Hacky 09.12.2013 20:25
27
November
2013

Auto fahren nach SA

Nach mehrmaligen Reaktionstest`s in der Reha(sind alle nicht zur ZUfriedenheit des Psychologen ausgefallen ) wurde mir nahe gelegt nochmal Fahrstunden zu nehmen

Den ganzen Artikel lesen »
3 Kommentare Autorin: birgit frank 27.11.2013 09:37
25
November
2013

Ein Aneurysma und was nun?

Hallo in die Runde hier,

meine Frau hatte vor zwei Wochen eine Hirnblutung. Ihr Zustand jetzt im Moment ist stabil.
Ich werde die Stunden in der Zeit nicht so schnell vergessen. Es reißt einem von jetzt auf nachher einfach die Füße weg. Und auf einmal ist alles anders.
Sicherlich ist es für Euch hier nichts Neues und warum ich hier bin weiß ich auch nicht so genau.
Vielleicht muss ich mir es einfach von der Seele schreiben. Vielleicht hilft es.
Heute Mittag werde ich wieder in Krankenhaus fahren um nach meinen Schatz zu schauen.
Gestern hatte Sie bereits die Augen geöffnet und konnte mich verstehen.
Jeder Tag bringt hier entweder ein Rückschlag oder ein kleines Zeichen der Besserung.
Letzte Woche versuchte man die Beatmung wieder zu entfernen aber leider war meine Frau zu schwach um selbst wieder zu atmen. Dazu kamen zwei Tage später Spasmen die Gott sei Dank gleich behandelt wurden.
Jetzt sind wir wieder an diesem Punkt wobei Sie einem erkennt, die Augen öffnet und einem die Hand drückt wenn man Ihr Sie hält.
Meine Frau ist für mich mein zweites Ich, eine Hälfte von mir liegt im Krankenhaus und auf verderben der Krankheit ausgeliefert.

ich berichte wieder beim nächsten mal.

Gruß in die Runde Andreas

2 Kommentare Autor: Andreas Tremmel 25.11.2013 13:45
24
November
2013

Konzentration

Ich hatte mit meinen jungen 48 Jahren vor 7 Wochen einen Schlaganfall. Körperlich bin ich fasst wieder fit. Was mir Sorgen macht, ist meine Konzentration. Ich muss mich auf alles genau konzentrieren und darf mich nicht ablenken lassen. Ich beise mir beim Frühstück des öffteren mal auf die Zunge oder auf die Backe wenn ich mich mit meiner Frau oder mit den Kindern unterhalte. Beim laufen steuere ich in der Wohnung schon den Türrahmen an, um angelehnt ungeschadet durch die Türe zu kommen. Beim aussteigen aus dem Auto werfe ich schon mal die Türe zu obwohl noch ein Bein drinne steckt, beim trinken vergesse ich schon mal das schlucken und so weiter. Kann ich da mit besserung rechnen?

1 Kommentar Autor: Ungeduld 24.11.2013 21:41
04
November
2013

Hallo alle hier zusammen!

Ich habe im Alter von 33 Jahren im Juni beim biken einen Schlaganfall erlitten.Bei mir wurde der rechte Occipitallappen und ein Teil des Talamuses dabei nicht durchblutet.
Mittlerweile,4 Monate später,nach Spital Reha und doch schon einiger zeit wieder im Alltag,kann ich keine Verbesserungen wahrnehmen.

Mein Gesichtsfeld rechts,kann ich mittlerweile,so denke ich,gut kompensieren.
Der Schwindel macht mir jedoch noch immer sehr zu schaffen und ich bin der Meinung dass dieser sogar zugenommen hat. Auch dieses Kribbeln im rechten kleinen Finger ist nach wie vor vorhanden und das beunruhiget mich natürlich zusätzlich. Der Alltag ist schwer zu bewältigen,alles was ich auch der Reha tat (walken,spazieren gehen im freien etc.) Vernachlässige ich zunehmen,weil die Unsicherheit und wiederum der Schwindel und die Wahrnehmung sehr beunruhigend für mich ist.

Als Grund des Infarktes,wurde ein Foramen Ovale,bei mir diagnostiziert. Dies wiederum wurde mittlerweile erfolgreich verschlossen.

Sich immer mehr vom Alltag und den Möglichkeiten wieder aktiv zu werden entfernen,ist sicherlich nicht ideal für meine weitere Genesung...

Gibt es hier vielleicht jemanden in diesen Forum der Erfahrungen mit solch einen Infarkt (Ossipitallappen/Talamus) hat?

Ich würde sehr dankbar sein über Zuschriften oder Kommentare!
Alternativ lass ich mal meine Mail Adresse hier: Kratoschka79@gmail.com

Einen schönen Abend euch allen noch

Jetzt kommentieren Autor: Kratoschka79 04.11.2013 23:56
01
September
2013

Hilfe mein Mann hat Panik zu gehen

Hallo, mein Mann (49) hatte September2012 einen sehr schweren Schlaganfall. Rechte Seite gelähmt und schwere Aphasie. Heute nach einem Jahr läuft er schon langsam am Stock, geht alleine auf die Toilette und wagt sich auch mal einige Schritte ohne Stock zu gehen. Ganz langsam geht alles voran. Nun ist er vor zwei Tagen im Schlafzimmer gestürzt. Als ich ihn sofort danach fand war er total verkrampft, ich konnte ihn beruhigen und mein Sohn und ich haben nach vielen Versuchen geschafft ihn auf die Bettkante zu bekommen. Außer ein paar Abschürfungen und Rückenschmerzen ist er körperlich ok. Aber leider geht er keinen Schritt mehr auch auf die Toilette muß ich ihn wieder begleiten. Er und auch ich sind total verzweifelt, immer wenn er versucht nur einen Schritt zu gehen dann zittert sein ganzer Körper, seine nur wenigen Worte verwandeln sichin seltsame Geräusche und er bekommt kaum Luft. Er hat absolute Panik. Hat irgendjemand Erfahrung mit solch einer Situation?

2 Kommentare Autor: andreahorst 01.09.2013 20:40
14
Juli
2013

Bitte gebt mir Tips!!!!

Hallo mein Papa hatte am 20.06.13 einen schweren Schlaganfall!!! Er war schon einen Tag vorher ziemlich komisch.... hat gelallt und sah nicht gut aus!!!
Am nächsten Tag gings ihm letztendlich so schlecht, dass meine Mum den Hausarzt holte, der ihm dann verordnet hat eine Blutdrucktablette und ein Aspirin zu nehmen! Als er dann weg war kippte mein Papa um und meine Mum alarmierte gleich den Notarzt....
Diagnose: 2/3 der linken Gehirnhälfte sind bereits abgestorben! Als wir dann zu ihm durften konnte er bereits nicht mehr sprechen und auch seine komplette rechte Seite war gelähmt!
nach ein paar Tagen wurde er zwecks Lungenentzündung dann ins künstliche Koma versetzt! Er hat dann zusätlich noch eine Sepsis bekommen!! Dann haben sie ihm noch einen Luftröhrenschnitt gemacht!

Nun haben sie ihn langsam aus der Sedierung wieder erweckt und jetzt kommt er mir ziemlich depressiv vor!! Er bekommt immer wieder Heulattacken und wirkt manchmal Apathisch!! Ich habe ihm schon einen Cd-Player mitgebracht, damit er nicht immer nur das Piepsen von den Geräten hören muss! Doch bei manchen seiner Lieblingslieder muss er wieder weinen!!
Ich bin ein absolutes Papa-Kind, besuche ihn jeden Tag und ich halt das nicht aus ihn so leiden zu sehen!! Ich erzähl ihm auch immer ganz viel und kraule seinen Kopf! Dann achte ich auch immer darauf, dass er immer einen kühlen Waschlappen auf der Stirn hat, weil er immer so schwitzt!
Ich weiß nicht was ich machen kann um ihn aus seinem Loch heraus zu holen! Habt ihr ein paar tips?

3 Kommentare Autor: sherryyyyy88 14.07.2013 23:08
02
Juni
2013

War das ein Schlaganfall ??

Hallo!
Ich hatte am Samstagmorgen plötzlich beschwerden auf der linken Halsseite. Ich spürte ein stechen bei jedem Pulsschlag. Nach ca. einer Stunde wurde ich müde/schwach und legte mich hin. Nach weiteren ca. 10 Minuten bemerkte ich ein Taubheitsgefühl in meinem linken Arm außerdem fühlte sich meine linke Gesichtshälfte pelzig an. Ich bekam Angst, da ich sowas noch nie zuvor hatte, musste weinen. Ich war zu der Zeit alleine zu Hause. Auch hatte ich Schwierigkeiten beim sprechen, meine Frau sagte jedoch sie verstehe mich gut. Hatte Anstrengung mich zu konzentrieren.
Als meine Frau kam fuhr Sie mit mir zum Arzt. Der machte ein EKG, Ergebnis nichts auffälliges.
Mein Bluttdruck war 140/90. NAchdem ich das Nitro Spray verabreicht bekommen habe wurde es etwas besser.
Wieder zu Hause legte ich mich hin. Ich schlief von 13 bis 16,30. Es kam mir vor wie eine halbe Stunde, hatte kein Zeitgefühl.
Ein beklemmendes Gefühl in der Herzgegend hatte ich den ganzen Tag.
Am Abend als ich wieder schlafen wollte hatte ich ein beklmmendes Gefühl und Angst, hatte Herzrasen. Eine Situation die ich noch nie zuvor erlebt habe .
Erst heute morgen gieng es mir wieder besser.
Was war das ???

1 Kommentar Autor: Stefan1978 02.06.2013 21:15
20
Mai
2013

Ich hatte Schlaganfall...wies mich selbst ein ins Krankenhaus, die schickten mich nach hause..(((

Hallo Guten Tag, ich habe heute zufällig den beitrag über Schlaganfall hier gelesen, und habe geweint, , ich bin seit dem Tag auf Rolator angewiesen.
ich hatte ein Unfall im 09.2009, bin in Keller reingefallen beim ausrutschen, ich hatte Lungenembolie, wurde Glücklicher weise geretet, seit dem hatte ich Schmerzen im Becken oder Hüffte, ich habe seit dem Tag Schmerzmittel eingenommen, den ich mit Falitrom Blutverdünner nehmen musste. Mir wurde Empfohlen einen Orthopäden aufzusuchen, was ich auch tat, ich dachte er wird mir helfen das ich keine Schmerzmittel mehr nehmen muss, ich bin dann zu einer Ärztin gegangen, die sagte das ich abnehmen muss, sie Fragte mich nicht, ob ich irgendwelche Erkrankungen habe warum ich Mollig bin, Sie klärte mich nicht auf über die Risiken der Einrenkung, ich sagte Ihr kurz zufor das ich Schmerzmittel eingenommen habe, die Reagierte nicht.... ich sollte mich auf die Liege legen, Sie Renkte mich ein....es Knaxte im HWS, LWS, und BWS....beim aufstehen wurde mir übel, schwindelig.....Sie schikte mich anschliesend zum Röntgen......am Nächsten Tag konnte ich nicht aus dem Bett raus, ich fühlte mich wie ein Waschlappen der ausgedreht wurde, ich nahm mehrere Schmerztableten ein, aber es ging nicht....ich Rief die Ärztin an, und schilderte die situation, Sie sagte ich sollte in die Praxis kommen, ich sagte das ich nicht kann, ich habe schmerzen, und ich kann nicht Laufen, meine Sprache wahr komisch, ich hörte sogar selbst......ich habe mich am Zweitem Tag nach dem Einrenken, mit Schmerztableten vollgepumt und bin doch wieder zu Ihr hin, sie Renkte mich erneut ein.....es wurde Nicht besser...ich enschloß mich zu einem anderem Arzt zu gehen, mit hoffnung das er mir hilft, der Gang war eine Qual, ich bewegte mich sehr langsam, die Linke seite wahr wie gelehmt, mein Bein schlepte sich hinterher, und sargte ab, beim jeden Gang, mein Arm konnte ich für nichts benutzen, es war ein Albtraum, die strecke zum Arzt währe 5 min. Gehzeit...ich habe 2 Stunden gebraucht, ich erzählte dem Doktor was Passierte, er bat mir Spritze an, die ich Ablehnte...die Behandlung wurde beendet...ich Kroch wieder nach Hause....am Nächsten Tag bin ich wieder zu dem Arzt hin, und Batt Ihn mir Kricken auf Rezept zu geben, er gab mir den Rezept....ich sagte zu Ihm das ich im Internet nachgelesen habe, und die Symthome weisen auf einen Schlaganfall hin...."er sagte , na ja mann könnte sich einbilden, wenn mann so etwas liest.....ich Quelte mich nur noch herum, ich hatte schluckproblemme...ich konnte kaum komunizieren...ich enschlos mich ins Krankenhaus zu gehen....ich WEISTE mich selbst ein....
Dann kahm ein Arzt in NOTAUFNAHME...ich erzählte Ihm alles...er meinte ic habe wohl am Vortag wohl zu viel Alkohol getrunken zu haben, ich währe auf Enzug da ich Zitterte am ganzem Körper, weil vom LWS bei jeder bewegung wie Stromsläge ausgebreitet wurden....ich sagte Ihm ich habe kein Alkohol getrunken, er könne mir Blut abnehmen und kontrolieren....später kahm auch eine Schwester die Blut mir abgenomen hatt, das Sie auf dem Tisch vergessen hatt, ich wat in Notaufnahme bis 12.30 Uhr...dann kahm mein Bekannter, ich erzählte ihm das was der Arzt gesagt zu mir hatt...und er sah auch das das Blutrörchen noch auf dem Tisch lag...als ich auf Zimmer verlegt wurde, kahm Stations Arzt...er Fragte mich "was ich dort wolle", ich sagte...das ich verdacht habe das ich Schlaganfall habe, (weil in meiner Familie bekannt ist Schlaganfall) das Sie mich untersuchen sollten...er meinte:- Sie machen keine Untersuchungen, nur geben Schmerzmittel...und er könnte keine Sprachstörung, und Lehmung in Linken seite Feststellen, das währe Psychische störung....mein Bekannter verfollgte das gespräch, ...und da ich ein Termin in Zwischen Zeit für MRT gemacht habe, und der Arz meinte das Sie keine Untersuchungen machen würden, sagte ich das ich dann wieder nach Hause gehe, und nehme diesen Termin wahr....der Arzt hatte nichts dagegen.....mir gings so schlecht...das ich doch eine Ärztin die mich vor der Einrenkung behandelt hatt aufsuchte....ich wollte nicht aufgeben, ich wollte Hilfe, weil ich Jung bin....auf den Ersten Blick auf mich erschrak sich die Ärztin, und sagte ich habe Kleinhirn Infarkt....Sie setzte alles in bewegung und weiste mich in Krankenhaus ein....ich erzählte das ich mich selbst gestern ins Krankenhaus eingewiesen habe....bitte nicht in das selbe Krankenhaus einweisen....leider musste ich in das Krankenhaus wieder rein.....der Stations Arzt kahm wieder, und meinete was es soll?...er sagte doch schon es währe Psychisch bei mir...währe kein Schlaganfall oder sonstiges....und wie kähme ich dazu zu behaupten, das das Krankenhaus mich weggeschikt hatt.....ich sagte:-weil Sie mich nicht Untersuchen wollten, das heißt Sie haben mich weggeschikt....zum Dritten Tag entlies mich das Krankenhaus wieder..."mit Psychosomatischen Störung"....mein Termin für MRT-Kernspintomographie musste ich leider absagen, im Krankenhaus....darauf hin machte ich mir einen Neuen....Irgendwas wurde festgestellt..."NACHWEIS VON EINZELNEN WENIGEN UNSPEZIFISCHEN MARKLAGERLÄSIONEN SUPRATENTORIELL BIHEMISPHÄRISCH FRONTO-PARIETAL"....bin zum Arzt hin um den Befund abzuklären...er meinte währe alles in Ordnung.....mein Gedächnis blieb unverändert....andere Neurologe stellte nach dem Kernspintomographie fest "Ältere Lakunen fest".....ich weis nicht was es bedeutet, und was ich damit anfangen soll....bis heute Quele ich mich herum, kein Neuro-Arzt geht auf mein leiden ein....und ich kann ohne Hilfsmittel nicht laufen..und mit Rolator gehe ich gerade mal 100 meter, dann habe ich Schmerzen, meine ganze Wirbelsäule KNAXT beim Gehen, Stehen Sitzen, so das ich mich hinsetzen muss.....ich nehme mitlerweile Starke medikamente, (Tramadol) damit ich nicht NUR zu hause sitzen muss...
Ich bin Enteuscht und Ensetzt...ich bewundere mich selbst das ich 6 Monate das noch durchgehalten habe....obwohl ich alles aufgegeben habe.....Mit freundlichem Gruß

1 Kommentar Autor: HARZ_HEXCHEN 20.05.2013 08:30
30
April
2013

Kleinhirninfarkt- Drehschwindel und extremes Erbrechen

Hallo Zusammen,

Meine Mutter erlitt vor knapp 2 Monaten einen Schlaganfall im Bereich des Kleinhirns. der Kleinhirninfarkt war raumfordernd aufgrund dessen musste operiert werden. Die Op verlief gut. Doch seit ca. 2 Wochen leidet sie unter extremen Schwindel und Erbrechen. Nahrungsaufnahme ist eingeschränkt und hat in zwischen viel an Gewicht verloren. Medikamente helfen ihr kaum. Die Therapien in der Reha wurden gekürzt. Die Ärzten vertrösten uns mit den Worten: 3-6 Wochen und die Symptome bilden sich zurück. Übelkeit und Schwindel ist ein Leitsymptom für solch einen Infarkt im Kleinhirn. Es macht mich fertig zu sehen wie meine Mutter leidet. Nun meine Frage an Betroffene: Wie war das bei euch? Verschwinden diese Symptome oder werden sie besser? iCH würde mich auf Antworten sehr freuen. Ich bin verzweifelt und vollkommen der Situation ausgeliefert.

Liebe Grüsse Melanie

Jetzt kommentieren Autor: melanie 30.04.2013 14:17
22
März
2013

keine Motivation nach Schlaganfall

Hallo alle zusammen!
Meine Mutter (56) hatte vor über 2 Jahren einen schweren Schlaganfall. Anfangs war sie linksseitig gelähmt, dank zahlreichen Therapien kann sie heute zwar - mit Hilfe eines Vierpunktstockes - wieder gehen, jedoch fehlt ihr die Motivation.

Sie möchte von ihren Pflegerinnen überall mit dem Rollstuhl geführt werden und liegt den ganzen Tag im Bett. Ihre einzigen Tätigkeiten sind Fern sehen, essen und rauchen. Mittags macht sie ihr tägliches Kreuzworträtsel, das war es dann aber schon mit ihren Hobbies.

Ich habe schon so lange versucht sie zu motivieren, ebenso wie ihre Therapeuten und Freunde, die sich fast nicht mehr bei ihr blicken lassen. Es macht mich fertig, dass sie sich so gehen lässt, vor allem, weil sie erst 56 ist. Vielleicht hat jemand von euch schon eine ähnliche Situation erlebt und kann mir einen guten Ratschlag geben, wie man am Besten mit dieser Situation umgehen soll bzw. wie man zu solch einer Person - die durch den Insult leider auch emotionale Störungen erlitten hat - durchdringen kann.

Ich komme mir immer vor, als würde ich gegen eine Wand reden, denn nichts von all dem was ich ihr sage kommt bei ihr an, sie bemitleidet sich nur selbst und ich bin immer die "Böse" wenn ich sie bitte mehr zu üben oder ihr Zukunftspläne für sie vorschlage...

Ich hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann.

Liebe Grüße
Lara

1 Kommentar Autor: Lara 22.03.2013 19:47
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