Hamburg – Die Asklepios Klinik Wandsbek hat innerhalb ihrer bestehenden Schlaganfalleinheit eine „TIA unit“ eingerichtet. Rund 7.000 Hamburger erleiden pro Jahr einen Schlaganfall. „Viele dieser gefährlichen Erkrankungen, die das weitere Leben der Betroffenen oft extrem beeinträchtigen, ließen sich vermeiden, wenn auftretende Warnzeichen besser beachtet, schneller erkannt und behandelt würden“, hieß es aus der Klinik.
Jeder vierte Schlaganfall kündige sich durch eine Transitorische Ischämische Attacke (TIA) an, also durch kurzzeitige Symptome, die an einen Schlaganfall erinnern, aber von selbst wieder verschwinden.
Das Auftreten einer TIA ermögliche es Medizinern, dem drohenden Schlaganfall gezielt vorzubeugen. Doch das Zeitfenster dafür sei extrem kurz. Das Schlaganfallrisiko nach einer TIA ließe sich durch schnelle stationäre Diagnostik und Behandlung gegenüber der bisher üblichen ambulanten Abklärung aber um bis zu 80 Prozent senken.
Quelle: Ärzteblatt