Hallo Corinna,
mir geht es als Angehörige ebenso. Meine Schwester, die mir sehr sehr nahe steht, hatte im letzten Jahr mit 37 Jahren einen Schlaganfall. Seitdem ist nichts mehr so wie es einmal war. Auch langjährige Freunde haben mittlerweile Abstand zu mir genommen, vielleicht auch, weil man sich natürlich selber auch verändert. Trotzdem tut es weh, dass man mit seinen Sorgen und Ängsten alleine dasteht und keiner mehr nach einem Jahr so recht Anteil nimmt. Die meisten denken, das Leben muss weitergehen und meinen damit, dass man am besten nicht davon redet. Es ist auch kein Trost, wenn man zu hören kriegt, "dann waren das eben keine richtigen Freunde". Andere hat man ja leider nicht!
LG Tina