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#1

Hospize: Keine Zuzahlung mehr

in Aktuelles aus der Presse, Forschung, Gesundheitswesen und Politik 16.03.2010 18:10
von Corinna Iden • 532 Beiträge

Die bisherige Selbstbeteiligung bei Aufenthalten in einem stationären Hospiz fällt weg.
Durch eine Änderung des Sozialgesetzbuches muss kein Patient in den Sterbehäusern zuzahlen.
Ermöglicht wird dies durch höhere Zuschüsse durch die Krankenkassen.
Bisher mussten Patienten pro Tag bis zu 90 Euro Selbstbeteiligung bezahlen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospizstiftung.
Im Jahr 2008 haben in Deutschland 19 000 Menschen ihre letzten Wochen und Tage in einem der 163 Hospize verbracht.

http://de.news.yahoo.com/12/20100316/thl...hr-d343981.html

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#2

RE: Hospize: Keine Zuzahlung mehr

in Aktuelles aus der Presse, Forschung, Gesundheitswesen und Politik 17.03.2010 12:14
von Willi Daniels • 1.210 Beiträge

Hallo Corinna,

vielen Dank für diese Info.

Ich füge hier einen Link zum Alzheimer Europe Report (2/2008) bei. Hierbei geht es um die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz am Lebensende. Denke das ist für Dich von Interesse.

http://www.deutschealzheimergesellschaft...e_Betreuung.pdf

Beste Grüße
Willi Daniels


Ein Leben nach und gegen den Schlaganfall!

http://www.danielsnet.de

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#3

RE: Hospize: Keine Zuzahlung mehr

in Aktuelles aus der Presse, Forschung, Gesundheitswesen und Politik 17.03.2010 19:32
von Corinna Iden • 532 Beiträge

Danke , lieb von Dir.
Der ist interessant.
Das war mal meine Nachtlektüre in Zeiten wo ich noch Nächte machen durfte.

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#4

RE: Hospize: Keine Zuzahlung mehr

in Aktuelles aus der Presse, Forschung, Gesundheitswesen und Politik 18.03.2010 09:42
von Willi Daniels • 1.210 Beiträge

Hallo Corinna,

passend zur Thematik Palliativmedizin und SAPV hier ein Artikel vom Deutschen Schmerz und Palliativtag, der derzeit in Frankfurt stattfindet.

Palliativmedizinischer Flickenteppich: »Es wird in Deutschland Orte geben, wo man besser oder schlechter stirbt«

Frankfurt - Seit mehr als zwei Jahren haben Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf eine ambulante palliativmedizinische Betreuung. Doch nach wie vor fehlt ein flächendeckendes Versorgungsangebot. Ein Flickenteppich unterschiedlicher Rahmenbedingungen und entsprechende Auseinandersetzungen zwischen den Palliativ-Teams und den Krankenkassen sind der Grund. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie fordert deshalb flächendeckende Rahmenbedingungen, die endlich die Umsetzung der geltenden gesetzlichen Ansprüche im ambulanten Bereich ermöglichen.

»Die derzeitige Zersplitterung der Versorgungslandschaft in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) kann dazu führen, dass es in Deutschland Orte geben wird, wo man besser oder schlechter stirbt« , erklärt Dr. Johannes Horlemann, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Zwar hat seit mehr als zwei Jahren jeder Patient Anspruch auf eine solche Behandlung, doch das erforderliche flächendeckende Versorgungsangebot fehlt bis heute.

Der Mangel an entsprechend qualifizierten Ärzten ist ein Grund. Doch gravierender ist, dass es bislang kein bundesweit einheitliches FInanzierungsmodell gibt und Krankenkassen in Verhandlungen mit SAPV-Netzen versuchen, den Preis möglichst zu drücken. »Dadurch wird in vielen Netzen die Teilnahme für Hausärzte und andere Fachgruppen unwirtschaftlich«, erklärt Horlemann. Die Versorgung ruhe daher auf jenen Ärzten, die zu nicht wirtschaftlichen oder ehrenamtlichen Bedingungen versuchen, die Versorgung aufrecht zu erhalten.

Diese Probleme führen derzeit zu absurden Fehlentwicklungen, wie die Experten auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag kritisieren. Da die von den Krankenkassen angebotenen Verträge für niedergelassene Ärzte oft nicht akzeptabel sind, treten immer mehr Krankenhäuser auf, die ambulante Verträge abschließen wollen. »Die Kliniken möchten damit einen Markt im ambulanten Bereich erschließen, auch als Strategie gegen die Folgen des politisch verordneten Willens zum Bettenabbau in einzelnen Abteilungen«, sagt Horlemann. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie fordert deshalb flächendeckende Rahmenbedingungen sowie ein bundesweit einheitliches Modell für die finanzielle Ausgestaltung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. »Es wird Zeit«, so Johannes Horlemann, »dass das Recht der Patienten auf diese Therapie endlich durchgesetzt wird.«

KontaktPressestelle Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2010:
Barbara Ritzert · ProScience Communications GmbH
Während der Tagung (16. bis 20. März 2010) : Raum „Klausur“ · Ebene C1 · Congress Center Messe · Ludwig-Erhard-Anlage 1 ·
60327 Frankfurt/Main · Tel: 069 7575-73101 · Fax: 069 7575-73443 · ritzert@proscience-com.de

Nach der Tagung: · Andechser Weg 17 · 82343 Pöcking ·
Tel: 08157 9397-0 · Fax: 08157 9397-97 · ritzert@proscience-com.de
http://www.schmerz-therapie-deutschland.de/

Beste Grüße
Willi Daniels


Ein Leben nach und gegen den Schlaganfall!

http://www.danielsnet.de

zuletzt bearbeitet 18.03.2010 12:39 | nach oben springen

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