#1

meine Geschichte

in Anlaufstation für Sorgen, Ängste, Stimmungen und Emotionen. 17.05.2010 18:31
von sabrina B • 1 Beitrag

hallo mein Name ist Sabrina und ich bin 28 jahre halt
Ich bin neu ihr im Forum.
und ich möchte euch meine Geschichte erzählen
ich bin seid 6 Jahren verheiratet und mein Mann ( ist 33 JAhre alt) hatte am 17 Januar 2009 einen Schlaganfall. er leidet unter Bluthochdruck im durchschnitt hatte er früher im ruhigen Zustand 180 zu 120. desweitern hat er ein Polyzystisches NIerensyndrom ( verzeiht mir bitte wenn es falsch geschrieben ist) er hat tumore auf den Nieren und der Blase sitzen ausserdem sind seine NIeren etwa dreimal so groß wie normal.

seid seinem Schlaganfall hat sich unser ganzes leben verändert
erhatte ein befristetes arbeitsverhältnis wo ihm dann natürlich prompt gekündigt wurde, während er in der Reha war
wir sind im Nebengewerbe selbstständig mit einer KFZ werkstatt als es passierte wollte er grader eine rechnung schreiben. er war unglaublich schlecht gelaunt an dem nachmittag man konnte ihm nichts recht mchen alles war falsch und aufeinmal fällt er samt bürostuhl um ich hab gar nicht verstanden was passiert ist ich war wie gelähmt. ich hab keine erste hilfe leisten können. gerettet hat ihn ein bekannter der zufällig vorbei gekommen ist er hat erste hilfe geleistet und dann einen kraneknwagen gerufen. als der notarzt kam hatte er einen blutdruck von 320 zu 210. als ich endlich verstanden habe was los ist habe ich meine schwester zuhilfe gerufen sie kam auch gleich drauf
er wurde sofort auf eine stroke unit in ein etwas entferntes krankenhaus gebracht
meine schwester hat mich dort hingebracht
er wurde zwischen durch zwar wach an dem abend, aber er konnte nicht richtig deutsch sprechen hingegen ist ihm das englische von den lippen gekommen als wenn nichts währe
er war 5 tage auf dieser stadtion bevor er in die reha (7 wochen) gekommen ist.
er geht wieder arbeiten seid etwa 10 monaten, dort ist er aber nicht glücklich

körperliche Beschwerden sind seid seinem Schlaganfall:
ein komplettes taubheitsgefühl in der rechten Körperhälfte, eine minimale gehbehinderung, sein Öhrvermögen rechts hat gelitten, sein sichtfeld links, und seine geschmacksnerven

eine sehr starke wesenveränderung hat ebenfalls stattgefunden er ist sehr agressiv geworden zuerst nur verbal inzwischen fliegen regelmäßig alle paar wochen gegenstände durch die gegend
ich habe zum teil richtig angst vor ihm wenn er diese "Schübe" hat wenn ich es schaffe gehe ich immer stiften wenn ich es merke das es wieder so weit ist
eine psychologische behandlung lehnt er komplett ab er sagt diesen scheiss bräuchte er nciht
sein blutdruck hat sich inzwischen bei einem guten level eingependelt 125 zu 90 im durchschnitt

er ist ein komplett anderer mann seid dem schlaganfall im benehmen im umgang mit menschen im umgang mit mir alles hat sich verändert


naja das ist meine geschichte
ich weiß viele von euch haben es viel schlimmer erwischt aber für mich ist das hier schon ein harter kampf

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#2

RE: meine Geschichte

in Anlaufstation für Sorgen, Ängste, Stimmungen und Emotionen. 17.05.2010 20:51
von Elke Rosenfeld • 84 Beiträge

Hallo Sabrina,

ich möchte dich herzlich willkommen heißen in diesem Forum.

Was du erzählst ist tatsächlich ein sehr harter Kampf für dich!

Ich bin selbst ehemalige Angehörige und weiß wie schwer das ist ... Andere hier wissen das auch.

Vielleicht hast du mal im Thread "Angehörige sind auch Betroffene" gelesen.

Hier kannst du dir jederzeit deinen Kummer von der Seele schreiben und jeder wird es gut verstehen. Manchmal hilft das ja auch schon ein bisschen.

Hast du mal überlegt, ob du dir selbst eine professionelle Hilfe suchst, um etwas Unterstützung für DICH zu bekommen?

Denn auch DU musst ja auf dich achten, sonst bist du der schwierigen Situation auf die Dauer nicht gewachsen.

Komm erstmal an hier im Forum ... Und wenn du magst, schreibst du gelegentlich mehr von dir.

Wir sind immer für dich da!

Sei lieb gegrüßt ...

Elke


"Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen: "Warum ?".
Ich träume von Dingen, die es noch nie gegeben hat, und frage: "Warum nicht ?"

(George Bernhard Shaw)

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Sorge nicht um das, was kommen wird.
Weine nicht um das, was vergeht.
Aber sorge, dich nicht selbst zu verlieren,
und weine, wenn du dahintreibst im Strom der Zeit,
ohne den Himmel in dir zu tragen.

(Friedrich Schleiermacher)

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