#1

Schlaganfall- wie kann man helfen?

in SCHLAGANFALL - Was nun? 18.05.2010 21:24
von Sun_shine • 2 Beiträge

Meine Mutter muss schon seit über 1 Jahr mit den Folgen eines Schlaganfalls leben. Da sie immer so ein Schwindel im Kopf hat, kann sie nicht laufen und sitzt im Rollstuhl. Kann man ihr nicht irgendwie helfen, dass sie wenigstens am Rollator laufen kann?

Vielen Dank im Voraus
Sun_shine

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#2

RE: Schlaganfall- wie kann man helfen?

in SCHLAGANFALL - Was nun? 18.05.2010 21:34
von Corinna Iden • 532 Beiträge

Hallo Sun_shine

Herzlich willkommen hier im Forum.
Darf ich das Sun_shine mal als Versprechen nehmen ??

Ein Jahr ist noch nicht eine soo lange Zeit .
Was bekommt Deine Mutter denn an Therapien ?
Wurde schon mal Balancetraining probiert ?
Habt ihr den Neurologen mal dazu befragt ?
Ich weiß , das hier einige mit Schwindel zu kämpfen haben,ich bin sicher , das sich dazu auch noch einige melden werden
Schwindelbetroffen bin ich selber , allerdings wegen einer anderen Erkrankung.
Ich bekomme dagegen Betahistin,was auch gut hilft.
Ich weiß nicht ob das für Deine Mutter auch geeignet ist,aber vielleicht mal den Doc fragen.

LG
Corinna

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#3

RE: Schlaganfall- wie kann man helfen?

in SCHLAGANFALL - Was nun? 19.05.2010 22:04
von Sun_shine • 2 Beiträge

Hallo Corinna,
im Oktober 2008 erlitt meine Mutter mit 76.Jahren einen Schlaganfall im linken Kleinhirn. Lag 1 Woche auf der Intensivstation, ca. 3 Wochen im Klinikum und anschließend 3 Monate Reha in Brandenburg. Dort wurde sie wieder aufgepäppelt. Die linke Seite hat einen Schlag mitbekommen, dass heißt, ihr linkes Bein und ihre linke Hand sind in Mitleidenschaft gezogen. Diese hat Zuckungen, sodass es schon mal vorkommt, das sie sich selbst haut. Sie ist Rechtshänder und kann auch klar denken. Sie erhält fünf verschiedene Medikamente,z. B. Blutdrucksenkende. In der Reha war ihr auch ständig schlecht und hat mehrmals am Tag gespuckt, dagegen hat sie auch was bekommen. Später hat sie auch verschiedene Behandlungen erhalten. Gymnastik im Bett, dann im Rollstuhl. Fahrradfahren, sitzend im Rollstuhl. Training mit dem Rollator, Gymnastik auf der Matte. Wieder zu Hause war erst mal gar nichts. Waren beim Neurologen, dieser hatte mehrmals in großen Abständen je 10x Krankengym. verschrieben. D. h. im Schnitt 2x die Woche kam für 20 Min. der Therapeut. Zwischendurch hat sie kaum Kraft mehr gehabt und hat das Training abgesagt (Februar 2010). Sie isst im Gegensatz zu früher auch nicht mehr sehr viel, wodurch meine Mutter viel abgenommen hat. Sie hat auch Durchblutungsstörungen und die Beine sind immer kalt. Der Neurologe sagte damals, dass eine geringe Möglichkeit besteht, dass der Schwindel je wieder aufhören könne bzw. es sehr lange dauern könnte, ehe eine Besserung eintritt. Jetzt haben wir Mai 2010 und der Schwindel und Kopf- und Augenschmerzen sind immer noch da.

Viele Grüße
Sun_shine

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