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#1

Ingwer

in Prävention, Bluthochdruck und Ernährung 08.11.2010 22:44
von dorina2602 • 38 Beiträge

Hallo,

lese gerade im Netz, das Ingwer ein gutes Mittel zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Schlaganfällen sein soll...weiß jemand mehr - auch in welchen Fällen Ingwer besser nicht angewendet werden sollte??

Liebe Grüße

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#2

RE: Ingwer

in Prävention, Bluthochdruck und Ernährung 09.11.2010 11:52
von Willi Daniels • 1.210 Beiträge

Hallo Dorina,

Ingwer kann durchaus eine präventive Wirkung z.B. beim Schlaganfall haben. Hauptsächlich wird Ingwer zur Aktivierung des Verdauungstraktes und bei Appetitlosigkeit eingesetzt.

In höheren Dosen führt er zu Veränderungen der Blutgerinnung, des Blutdrucks und des Blutzuckers. Aufpassen müssen daher also Patienten die unter oraler Antikoagulation stehen, also Marcumarpatienten. Hier empfiehlt es sich, Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu nehmen. Daher sollte Ingwer bzw. Ingwerpräparate vor bevorstehenden Operationen nicht verzehrt bzw. eingenommen werden.

Beste Grüße
Willi Daniels


Ein Leben nach und gegen den Schlaganfall!

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zuletzt bearbeitet 09.11.2010 11:53 | nach oben springen

#3

RE: Ingwer

in Prävention, Bluthochdruck und Ernährung 15.11.2010 22:57
von dorina2602 • 38 Beiträge

Hallo Willi,

Danke für die Info...aber ab wann ist eine Dosierung "hoch"? Habe neulich ein reines Ingwerelixier in der Apotheke gekauft (Ingwertropfen) und dann im Internet zufällig die o.g. Eigenschaften festgestellt.
Es geht mir insbesondere um meine Mutter, sie nimmt ASS, Delix und Amlodipin - Marcumar benötigt sie nicht...
LG

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#4

RE: Ingwer

in Prävention, Bluthochdruck und Ernährung 08.12.2010 18:19
von Willi Daniels • 1.210 Beiträge

Hallo Dorina,

erst einmal sorry dass ich mich erst jetzt zu Deinem Beitrag melde.

Wie bekannt sein dürfte, sind Naturprodukte wie Ingwer grundsätzlich nicht schädlich.

Eben las ich in einem mir bekannten Forum, in dem sich auch Schlaganfallpatienten gerne tummeln, einen Beitrag über Ingwer, beginnend mit den Zeilen ... "Vergessen Sie Aspirin und die Pharmakonzerne, wenn es um Ihre Muskelschmerzen geht."

Man beruft sich dabei auf eine Website eines Verlages, bei dem bei genauer Einsicht Skepsis aufkommen sollte. Alle gemachten Aussagen, auch auf eine durchgeführte Studie (mit 78 Studenten!!!), sind m.E. sehr unseriös. So kann u.a. auf positive Wirkung nicht auf eine randominierte Studie verwiesen werden.

Ich rate daher dringend, selbst bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten und Vitaminpräparaten, den behandelnden Hausarzt mit einzubeziehen, besonders wenn Betroffene Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) oder Phenprocoumon (Marcumar) einnehmen müssen.

Beste Grüße
Willi Daniels


Ein Leben nach und gegen den Schlaganfall!

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zuletzt bearbeitet 08.12.2010 19:12 | nach oben springen

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