#1

Positives Denken

in SCHLAGANFALL - Was nun? 03.01.2011 19:17
von Klausp • 99 Beiträge

Obwohl das Jahr 2011 schon ganze drei Tage alt ist, möchte ich euch allen noch Alles Gute, Erfolg, Glück und Gesundheit
wünschen.

Viele Vorsätze habe ich nicht , nur eines: Positiver Denken und versuchen das Geschehene als
geschehen hinzunehmen.

In diesem Sinne......


Lieben Gruß

Klaus

zuletzt bearbeitet 05.01.2011 19:28 | nach oben springen

#2

Positives Denken

in SCHLAGANFALL - Was nun? 05.01.2011 16:09
von Willi Daniels • 1.247 Beiträge

Hallo Klaus,

vielen Dank für die Wünsche.

Auch wenn Du nur einen Vorsatz hast, so finde ich, ist er ein sehr wichtiger. Nur durch eine positive Denkweise hat man Freude am Leben. Und warum sollten wir Schlaganfallbetroffene keine Freude am Leben haben? Ich kann gewisse Dinge nach dem Schlaganfall nicht mehr machen, habe aber damit kein Problem, denn ich mache Dinge die mir Freude bereiten, die ich vor dem Schlaganfall nicht gemacht habe. Warum also dem Vergangenem nachtrauern ... besser ist es sich mit dem Gegenwärtigen zu arrangieren.

Wichtig ist es m.E. nur, dass was man macht Beachtung und Anerkennung findet. Genau genommen eigentlich wie vor dem Schlaganfall auch, oder? Und findet man Beachtung, so erweitert sich auch der Kreis der Bekannten und sogar der Freunde. Unzufrieden sind m.E. die Betroffenen die mit Ihrem Schicksal hadern und keine Aufgaben mehr haben. Natürlich ist es einfacher zu hadern, zu jammern als was zu unternehmen um eine Verbesserung herbei zu führen. Ich höre es immer wieder auf meinen bundesweiten Reisen dass Betroffene gerne noch was tun würden, ehrenamtlich oder auch auf 400 Euro-Basis. Erst neulich hörte ich wieder dass keine Stellen vorhanden wäre. Ich denke mir manchmal dass diese Leute warten dass man ihnen ein Angebot macht. Nur, da können sie lange darauf warten. Es kommt aber keiner auf die Idee z.B. eine Initiativ-Bewerbung abzugeben.

Ich habe es gemacht, schrieb eine Bewerbung an die hiesige Klinik und bot meine Dienste an. Schon am nächsten Tag bekam ich eine Antwort vom Geschäftsführer in der er mir mitteilte, dass er meine Idee gut findet und bat mich zu einem Gespräch, mit dem Ergebnis dass ich ab 1.1. Mitarbeiter der Klinik bin. Ich will damit sagen, dass manchmal die "Gesunden" von "Unsereins" einen Denkanstoss brauchen. Sicher klappt das nicht immer, doch ich finde bevor man den Kopf in den Sand steckt sollte man alles versuchen, also auch kreativ sein.


Beste Grüße
Willi


Ein Leben nach und gegen den Schlaganfall!

www.danielsnet.de

zuletzt bearbeitet 05.01.2011 19:34 | nach oben springen

#3

RE: Positives Denken

in SCHLAGANFALL - Was nun? 05.01.2011 21:13
von Klausp • 99 Beiträge

Na, ich denke doch, daß ein Vorsatz, den man hat, reicht. Ich arbeite daran, daß es mir gelingt, ihn in die Tat
umzusetzen. Es ist ja weiß Gott nicht so, daß ich mich vom Leben verabschiedet habe. Ich bin ja seit vielen Jahren
selbstständig im Verkauf, in der Dienstleitungsbranche, tätig. Nun war es so, daß das Jahr 2005, also das Jahr, das
meinem Schlaganfall folgte, unserer Branche gesetzliche Einschnitte brachte, die den Verkauf nicht einfacher machten. Dazu kommen
noch die Rabattschlachten, die dazu führen, daß wir Verkäufer immer mehr Leistung bringen müssen, um zumindestens
das gleiche Einkommen zu haben, wie bisher. Aber das nur am Rande, ich wollte ja aufhören, negativ zu denken.

Daß sehr viele unserer Mitmenschen wirklich die Einstellung haben, wie du, Willi, sie beschreibst, nämlich sie warten,
daß ein Arbeitgeber anruft und sagt, daß er gerade sie braucht, da gebe ich dir vollkommen recht. Womit ich meine
Probleme habe, ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, speziell in Vereinen. Da ich einige Jahre selbst als Funktionär in einem
Tennisverein gewirkt habe, muß ich im Nachhinein sagen, daß ich es besser beim Tennisspielen belassen hätte.

In der heutigen Zeit einen 400 € Job auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen ist relativ einfach, die Erfahrung mache ich sehr oft.
Nur.... viele, die solch einen suchen, sind sich meist zu schade, die einfachen Arbeiten zu erledigen.

Willi, für deinen Job -entschuldige den Ausdruck- in der Klinik wünsche ich dir viel Erfolg. Übernimm dich bloss nicht, du
hast die 30 schon überschritten.


Lieben Gruß

Klaus

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#4

RE: Positives Denken

in SCHLAGANFALL - Was nun? 06.01.2011 17:10
von Willi Daniels • 1.247 Beiträge

Hallo Klaus,

ok, ich habe die 30 schon überschritten ... aber knapp *ggg. (Du siehst ich denke sehr positiv)

Was die ehrenamtlichen Tätigkeiten anbelangt dachte ich eher an Tätigkeiten im sozialen Bereich, an denen die Mitmenschen profitieren, nicht wie bei Deinem Beispiel Vereinsmitglieder. Was den 400 Euro-Job anbelangt, so stimme ich Dir zu dass es genügend freie Plätze gibt, doch sind dabei m.E. viele mehr als unterfordert. Ich denke dass z.B. ein 400 Euro-Job bei Lidl, mit der Aufgabe den Parkplatz sauber zu halten nicht gerade zu einer positiven Denkweise animiert, jedoch vielleicht ein "Job" bei dem man was bewegen kann. Man ein Teil eines Systems ist, das was schafft.

Mit bewegen meinte ich nun nicht Betten von einem Ort zum anderen zu fahren *ggg. Ich hätte kein Problem damit, doch meine Aufgabe ist eine ganz andere, nämlich, den Einsatz der Telemedizin voran zu bringen durch Öffentlichkeitsarbeit, aber vor allem durch Entwicklung von neuen Einsatzmöglichkeiten und einer besseren Vernetzung. Also kein Job in dem ich mich unterfordert fühle.

Beste Grüße
Willi


Ein Leben nach und gegen den Schlaganfall!

www.danielsnet.de

zuletzt bearbeitet 06.01.2011 17:11 | nach oben springen

#5

RE: Positives Denken

in SCHLAGANFALL - Was nun? 09.01.2011 11:46
von maigloeckchen • 1 Beitrag

Wichtiger als die Unendlichkeit ist nur das Jetztdas ist mein motto für die nächten Jahre ;o)

lg.maigloeckchen


http://gehirnschlag-forum.com

zuletzt bearbeitet 09.01.2011 11:48 | nach oben springen

#6

RE: Positives Denken

in SCHLAGANFALL - Was nun? 14.01.2011 17:59
von Helena Dindas • 7 Beiträge

Lieber Klaus,
danke für die guten Wünsche zum neuen Jahr. Auch dir alles Gute und viel Erfolg beim Umsetzen deines Vorsatzes. Nach meiner Erfahrung ist positiv denken auch eine Sache der Übung. Anfangs fällt es schwer, aber mit der Zeit geht’s immer besser.
Liebes Maiglöckchen,
dein Motto gefällt mir! Wie viele Menschen trauern Vergangenem hinterher oder planen für die Zukunft – und vergessen dabei, jetzt und hier zu leben. Ich finde das schade. Deshalb lebe dein Motto! Auch ich habe ein Motto – den aufrechten Daumen. Du kennst ihn ja bereits von meiner Homepage.
Dir, Klaus und den anderen Forum-Besuchern alles Liebe
Helena Dindas
http://www.helena-dindas.de/

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