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stelle mich vor

in SCHLAGANFALL - Was nun? 04.03.2011 21:40
von dennis86 • 1 Beitrag

Hallo ich bin der dennis,bin 25 Jahre alt und würde mir hier gerne nen bissl was von der seele schreiben....also meine mutter hatte letzten dienstag einen schlaganfall,ihren zweiten.2006 hatte sie schon mal einen,der zur folge hatte,dass sie gesichtsfeldeinschränkungen hat.also auf einem auge c.a 30 % nach außen hin und auf dem anderen so c.a auch 30%(weiß ich net genau) nach innen hin.sie wurde damals auch total falsch behandelt,obwohl sie akute lähmungen im gesicht hatte, nicht wirklich sprechen konnte und einfach kaum gedächnis(erinnerung,orientierung usw.)im krankenhaus dachten sie,sie hätte ein suizidversuch unternommen,aufgrund der verätzungen der speiseröhre und dem chlorwert in ihrem blut.sprich,sie hätte chlor getrunken:)ihre speiseröhre ist aber angegriffen aufgund ihres refluxes(also starkes sodbrennen) und die chlorwerte,keine ahnung woher?wahscheinlich wegen dem leitungswasser.meine schwester war damals zuhause und meine mutter war während des sa am telefonieren, bis meine schwester bemerkt hat,dass was nicht stimmt und de kw gerufen hat. also wenn ich mich umbringen möchte,dann bestimmt nicht während meine tochter zu hause ist und wahrscheinlich würde ich auch net telefonieren.totaler schwachsinn.erst nach 14 tagen hat ihr augenarzt,der eine aufnahme von ihrem kopf gemacht hat,den infakt gesehen und war total schockiert über das krankenhaus. hätte man sie richtig versorgt,dann hätte sie die gesichtsfeldeinschränkungen wohl nicht.naja im allgemeinen alles etwas mysteriös.nun hatte sie am dienstag um 2 uhr (so hat es sich heute rausgestellt)nachts wieder einen sa.ich hatte ein komisches gefühl,hab sie husten gehört,und wollte einfach mal nach ihr sehen,was ich auch öfters mache,weil ich seitdem eigentlich immer in angst lebe.wie ich sie vorgefunden habe hat mich schockiert .sie war nicht mehr ansprechbar,hat irgendwie durch mich hindurch geschaut,mich zwischendurch ,wenn ich sie angesprochen habe ganz verwirrt angeguckt,als würde sie mich nicht verstehen.wollte wohl einmal aufstehen,aber hat es dann sein gelassen.natürlich habe ich in meiner panik sofort den kw gerufen und musste mich echt zusammenreißen,dass ich nicht hyperventiliere.während ich auf den kw gewartet habe,habe ich mit ihr gesprochen,obwohl sie mich immer nur ganz verduzt angeschaut hat .die notärzte kamen und haben versucht sie anzusprechen.auf die fremden hat sie nen bissl mehr reagiert,aber nicht gesprochen.der leitende arzt meinte während der fahrt,es sähe eher so aus ,als hätte sie einen krampfanfall(wegen der alten sa narbe,ausgelöst durch zu wenig schlaf ,stress usw.) und die ärztin im kh meinte das auch.ct wurde direkt gemacht und man konnte da nichts sehen,nur den alten infakt. heute wurde ein mrt gemacht und es war also doch wieder ein kleiner schlaganfall. der behandelnde arzt war sich bis heute net sicher,ob krampfanfall,oder sa,oder noch was ganz anderes.eigentlich hat sie zu hohen blutdruck und zu dickes blut(genetisch bedingt,verklebte blutplättchen) was wohl zum ersten infakt geführt hat. aber die letzten tage vor dem infakt hatte sie zu niedrigen blutdruck,ihr wurde schwindelig ,sah ganz blass aus und ich habe sie immer ermahnt sich auszuruhen und mehr zu trinken.hat auch ne schwere bandscheiben op hinter sich,ihre kniegelenke machen nicht mehr so mit und noch nen paar andere körperlichen beschwerden.sie ist erst 54 und hat körperlich so viel schon mitgemacht.und lebt viel mit schmerzen,wegen den knien und dem rücken.gestern hat sie zwei bluttransfusionen bekommen wegen dem zu niedrigen blutdruck und sie muss wohl irgendwo im körper bluten.aufjedenfall schein sie gut aufgehoben zu sein und die ärzte sind auf der suche.man weiß noch nicht ob der blutdruck,eisenmangel und die blutarmut mit dem schlaganfall konkret in zusammenhang stehen. also weder ja noch nein(so der arzt)............soweit geht es meiner mum gut, gestern hatte sie noch wortfindungsschwierigkeiten und artikulationsprobleme und hat,wenn ich mit ihr alleine war,viel nachgedacht und immer vor sich her gestöhnt und scheiße gesagt..so als würde ihr gehirn versuchen das geschehende zu verarbeiten.man konnte und kann mit ihr sprechen,sie läuft,lacht und auf den ersten blick scheint alles relativ normal zu sein, aber was mich sehr beunruhigt ist,dass sie relativ entspannt und relaxt ist,obwohl sie eigentlich eher ein schwermütiger mensch ist,aufrgund der schmerzen und depressionen usw.und von ihren schmerzen bekommt sie auch net so viel mit.ihre linke oberlippe hing ein wenig,aber ich glaube heute net mehr so sehr.also irgendwie ein anderer mensch. glaubt ihr das sind noch die akuten erscheinungen?und zur blutverdünnung hat sie vorher nur das ass 100 genommen,vorher c.a 6 monate das iscover,aber danach sollte sie nur das ass nehmen.ist das überhaupt ausreichend? es tut mir echt leid,dass ich hier so viel geschrieben habe,aber ich bin immer noch total schockiert und ich wäre eigentlich auch gar net da gewesen(also am tag des sa).meine ängste haben sich bestätigt, fühle mich so hilflos und bin im tiefsten innerern erschüttert.sie hätte selbst auch nie den kw anrufen können und ich überlege mir,so nen notfallknopf für sie anzuschaffen,obwohl ich auch da nicht weiß ,ob sie den dann noch betätigen kann. meine mutter ist für mich der wichtigste mensch auf der welt und wir sind uns so extrem ähnlich,esoteriker würden mit sicherheit von seelenverwanschaft sprechen:)ich liebe sie über alles!!über antworten würde ich mich sehr freuen! ich wünsche euch allen,betroffene ,sowie den angehörigen nur das beste und vorallem gesundheit glg dennis

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