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Schlaganfall bei meiner Mutter

in Junge Schlaganfallbetroffene - Treffpunkt für ihre Sorgen und Ängste um Zukunft, Familie, Beruf ... 27.04.2011 15:10
von Conny1RS • 1 Beitrag

Hallo zusammen

ich habe mich soeben erst hier angemeldet und würde mich gerne mal mit jemanden austauschen,der/die
das gleich oder ähnliches hinter sich haben wie ich.

Am 06.Oktober 2010 erlitt meine Mutter (82) einen Schlaganfall..........bevor ich zum Thema komme möchte
ich erwähnen,das meine Mutter bis zu dem Tage,als sie den Schlaganfall erlitten hat, eine richtige Powerfrau
gewesen ist, sie war eine Übermama und Überoma,war immer und ständig für ihre Familie und für ihren Ehemann
zur Stelle. Ich habe noch drei weitere Geschwister, 2 Neffen und 2 Nichten.
Meine Mutter hatte vor 11 Jahren ihren Bruder und ihre Schwägerin gepflegt(acht Jahre lang),beide saßen im Rollstuhl und verstarben 2000.

Das Erinnerungsvermögen war bei unserer Mutter bemerkenswert,sie konnte sich an Dinge in ihrer Kindheit erinnern,hatte
immer eine Geschichte parat ,konnte immer Anekdoten aus dem Krieg erzählen usw.
Sicherlich hatte sie hin und wieder mal Momente,wo sie mal was vergessen hat,aber Ansonsten war sie ,wie gesagt
eine Powerfrau.

Was mir bei ihr auffiel war dann eben,das sie immer Antriebsloser wurde,kein Interesse mehr am Leben zeigte,immer
irgendwie traurig wirkte und auch Agressiver wurde.Ich verband das mit ihrem eigenen Leben,immerhin hat sie Vier
Kinder groß gezogen,sich um ihre Enkelkinder gekümmert,war mit unserem Vater 56 Jahre lang verheiratet,er verstarb
im April 2009 an einer schweren Lungenkrnakheit und lag zuvor einmal 73 Tage und einmal 14 Tage im Koma,im Abstand
von zwei Jahren.
Ich denke in 56 Jahren erlebt man viel schönes aber auch viel schlimmes,es gibt viel zu kämpfen, das Leben zu meistern
und wenn man dann mal in das Alter kommt, hat man irgendwann auch keine Lust mehr.
Darum hat man auch das eine oder andere nicht so beachtet,da unsere Mutter "das Alphatierchen" gewesen ist,sie
hat nie Schwächen gezeigt auch nicht,nachdem sie 1985 an Brustkrebs erkrankte und eine Brust amputiert wurde.
Sie verlor ihre Haare nicht, ihr war so gut wie nie schlecht,zumindest hat sie es nie gezeigt und war nach 3 Wochen
Krankenhaus wieder "die Mama" die wir kennen/kannten.

Nun, im September lag sie mit Grippeähnlichen Symtomen im Bett,sie kam kaum noch aus selbigen,ich musste sie hoch
ziehen,damit sie aufstehen konnte. Eine Arthrose in beiden Beinen und eine Defekte Hüfte plagte sie schon seit vielen
Jahren,doch so schlimm wie im September war es nie. Meine Mutter konnte kaum noch auf den Beinen stehen,trotz
Rollator,den sie auch erst zu diesem Zeitpunkt benutzte,sie wollte es nie,weil sie immer der Meinung gewesen ist,sie
sei noch nicht so Alt.
Sie hatte Durchfall un bemerkte es nicht einmal und da dachte ich mir, es stimmt was nicht,sagte ihr und das schon
seit langer Zeit, sie solle endlich zum Arzt gehen,aber sie schimpfte und sagte immer: Laß mich mit den Ärzten in Ruhe,
ich brache das nicht, es kommt mir auch kein Arzt ins Haus.
Was soll man machen,wenn sich jemand weigert sich untersuchen zu lassen,ich konnte sich nicht aus dem Haus schleifen
oder bestimmen,wer ins Haus kommt.
Am 06.10.2010 sitze ich mit ihr am Frühstücktisch und bemerkte ,das sie ungewöhnlich ruhig war,kaum ein Wort von sich
gab und mit dem Käse auf ihrem Brot spielte. In der linken Hand, hielt sie ihren Telefonhörer und tippte ständig darauf
herum,als ich sie fragte was sie da macht, meinte sie:Och ein bisschen spielen........
Meine Antwort: So Mama,ich rufe jetzt die Frau Doktor an,mit Dir ist was nicht in Ordnung,da schrie sie mich an und
sagte: Wage Dich, es kommt mir niemand hier rein.
Sie ließ sich von mir in ihr Wohnzimmer bringen,wo sie dann Fernsehen wollte. Ich bin dann nach Nebenan,wir wohnten
nebeneinander,in meine Wohnung. Gegen 18.00 Uhr erlitt sie einen Schlaganfall und kam sofort auf die Stroke Unit.
Was wir bis dahin aber alle nicht wußten ist, ihre Halssschlagader (links) war 80-90 % verstopft.
Ich war geschockt und wußte nicht,was ich davon halten sollte.
Dies war auch der Grund,warum sie sich die Wochen vorher so Seltsam verhalten hatte,auch hatte sie Schwindelgefühle
und ihre Agressivitäten und Wesensänderungen waren wohl die Symptome des Schlaganfalles.
Nach 9 Tagen Stroke Unit kam meine Mutter dann in ein Akkutkrankenhaus,wo sie auf der Geriatrischen Abteilung behandelt
wurde,dort war sie 4 Wochen, aber erlitt schon in den ersten 14 Tagen einen "Entgleisten Diabetes mellitus",(Hyperglykämie)der sie der auf die Intensivstation brachte. Sie bemerkte uns gar nicht,obwohl wir von Anfang an täglich bei ihr waren,sie lag im Koma und wir zitterten um ihr Leben. Erstaunlicherweise erholte sie sich,aber sie war nicht mehr die,die wir vor dem 06.10.2010 kannten. Sicherlich ihr Wesen,ihr Charackter und gewisse Handlungen waren und blieben die gleichen,aber dennoch war sie anders. Sie hatte Probleme sich auszudrücken, sich an vieles zu erinnern war nicht mehr möglich,sie hatte keine Halt mehr,wenn sie auf die Beine gestellt wurde,die Wortfindung war gestört und laut den Berichten der Ärzte und dem Pflegepersonal, hatte sie auch bei gewohnt erlernten Dingen,wie Zähne putzen,Haare kämmen ,Tasse heben usw plötzliche Probleme.Und ich hatte das bei meinen Besuchen ja auch bemerkt, täglich war es anders. Mal war sie richtig gut drauf, unterhielt sich auch ein wenig und sprach Adäquate Sätze, dann wieder sagte sie gar nichts und lag nur da hörte zwar meine Worte,aber ich bekam nit eine Antwort. Oft fing sie einen Satz an, führte ihn aber nicht fort.
Nach all den Untersuchungen und Behandlungen der Neurologen,Physiologen u.s.w. bekam sie in kürzester Zeit die Pflegestufe 3 mit Zusatz.......
Für mich war das alles ein großer Schock, weil ich diejenige war,die immer um sie herum war,ich kannte unsere Mutter
von allen Geschwistern am besten,kannte ihre Reaktionen,Antworten,Handlungen, eben alles.
Damit leben zu müssen,das sie nun nicht mehr ihren Haushalt machen konnte,sich an vieles nicht mehr erinnern konnte
und nicht mehr in ihre Wohnung zurück konnte,das alles war für mich kaum zu ertragen.
Ich weinte mir die Augen aus, nach jedem neuen Besuch war was anderes und immer mußte ich mich mit neuen Dingen
abfinden. Sie fragte oft nach unserem Vater.....wenn wir sagten, Mama ,Papa ist doch nicht mehr am leben, Du weißt,er war sehr Krank,dann sagte sie.
Ja, aber es ist doch unverschämt ,das er sich nicht mal blicken läßt. Damit muß man erst mal zurecht kommen. Ich kann nicht alles erzählen, was gewesen ist,habe Gott sei Dank,was mir hilft, alles vom ersten Tag an, auf Video und Bild fest gehalten.
Das schlimmste kommt erst noch. Nach dem Aufenthalt im Akkutkrankenhaus kam sie in ein Pflegeheim, was eigentlich sehr
gemütlich eingerichtet war,es war kein so Riesen Heim, wo man Froh sein kann,das man mal eine Pflegerin antrifft.
Dennoch,sie hatte nicht einmal die Möglichkeit, sich ans Heim zu gewöhnen. Am 11.11. 2010 kam sie ins Heim,immer in unserer Begleitung,
meine Schwester und ich,waren immer um sie herum,immer zugegen. Am 22.12. musste unsere Mutter
wieder ins Krankenhaus, sie wollte nicht mehr essen und trinken,weigerte sich einfach, was wohl bei Schlaganfallpatienten "Normal" ist.
Aber ich denke,aufgrund ihres Lebens, aufgrund dessen,was sie schon alles hinter sich hat,die ganzen Behandlungen aus dem Akkutkrankenhaus und der Tatsache,das sei doch hin und wieder bemerkte,wo sie ist,hat sie sich geweigert zu essen und zu trinken. Sie war kein Mensch,der sich gerne helfen lies,sie war es immer gewohnt alles alleine zu tun, sich selbst zu helfen und plötzlich konnte sich vieles nicht mehr und hat sich damit auch nie abgefunden,zumal unsere Mutter auch kaum noch auf die Beine kam,im Rollstuhl sitzen musste. Trotz Therapien und Bemühungen klappte es nicht und sie fing sogar an die Pflegerinnen zu kratzen und zu beißen, was für unsere Mutter niemals in Frage gekommen wäre,wenn sie der Schlaganfall nicht heim gesucht hätte.
Tja, nach weiteren 3 Wochen im Krankenhaus kam sie zurück ins Heim,im Prinzip hat man nicht viel tun können oder
wollen ??? Man beachte ,unsere Mutter war 82 Jahre Alt, muss man da noch viel tun ?? (Ironie off)
Wieder im Heim,stellte man nach einiger Zeit Dekubitus an beiden Fersen fest, was man aber bereits im Akkutkrankenhaus schon behandelte,dies aber im Heim "wohl nicht bemerkt" hat. Ab diesem Zeitpunkt hatte meine Mutter Schmerzen ohne Ende,sie schrie und jammerte wie ein Kind. Man verbreichte ihr jede Menge Schmerzmittel,aber es schien überhaupt nicht anzuschlagen,denn ihre Schmerzechreie ließen nicht mehr nach, es sei denn,sie schlief über die Schmerzen mal ein und selbst im Schlaf jammerte sie noch. Man sagte uns, das SA Patienten
Schmerzen schlimmer verspüren als wir es tun.
Nachdem man den Dekubitus behandelt hatte, kam meine Mutter wieder zurück ins Heim und wie immer alles begleitet von mir und meiner
Schwester.Es gab glaube ich keinen Moment, in dem unsere Mutter nicht von uns begleitet wurde,wo wir nicht mit ihr gelitten und geweint haben.....

Zurück im Heim, war sie Stocksauer,weil sie dachte, sie käme nach hause zurück und nun erkläre man einer Mutter die einen SA erlitten hat,das dies nicht mehr geht. Ich persönlich war überhaupt nich davon angetan,das unsere Mutter ins Pflegeheim kam, aber wie hätte man sie rund um die Uhr pflegen sollen,man konnte sie nicht mehr aus den Augen lassen.oft verschüttete sie ihren Kaffee oder was auch immer sie getrunken hat,sie konnte nicht mehr auf den Beinen stehen, die Hüfte (schwere Coxarthrose) schmerzte,die Beine wollten nicht mehr und vieles,vieles mehr.
Es hat mir mein Herz zerrissen,als ich ihren Enttäuschten und traurigen Blick sah,sie bemerkte,das es nicht ihr zu hause war. Einige Stunden später war sie schon wieder ein völlig anderer Mensch. Es ist sehr schwer damit zurecht zu kommen,wenn es einem überhaupt gelingt,mir ist es bis heute nicht gelungen.
Außerdem stellte man fest,das bei unserer Mutter Aphasie und Apraxie vorlag, desweiteren Niereninsuffizienz III Grades (was mir bis heute unbegreiflich ist) KHK (Koronare Herzerkrankung), dann ihre Diabetes Typ II, beginnender Grauer Star, die eben erwähnte Coxarthrose (Defekte Hüfte) und Vaskuläre Demenz.

Am 07. Januar erlitt sie eine weitere Hyperglykämie in meinem Beisein,wer das schon einmal erlebt hat,weiß was man da durch macht. Es begann mit Zuckungen der Augen, des Kopfes,dann sprangen Arme und Beine hoch und zum guten Schluß ein Krampf des ganzen Körpers und unsere Mutter
hatte zu dem noch Schaum gespuckt, ließ einen lauten Schrei los,dann noch ganz Seltsame Geräusche,so als würde sie das letzte mal geatmet haben. Der Kopf fiel nach inten und dann war sie Bewußtlos und wachte,nachdem der Arzt ganze 25 Minuten brauchte um zur Hilfe zu schreiten, nach ca 1 Stunde wieder auf und war vollkommen durcheinander.
Das ganze geschah noch zwei weitere male, als sie wieder zurück ins Heim und dieser zwei weiteren mal wieder ins Krankenhaus musste.Das letzte mal am 25 Februar. Meine Schwester und ich beschlossen, unsere Mutter nicht mehr im Krankenhaus zu lassen,denn wir wollten nicht,das man siean Maschienen anschliesst und sie noch unnötig quält. Wochen vorher sagte man uns schon im Heim,das unsere Mutter nicht mehr lange leben wird, aufgrund der ganzen Diagnosen. Am 25. Februar dann, brachte man meine/unsere Mutter wieder zurück ins Heim,dort angekommen bekamen wir die Nachricht,das sie die nächsten 48 Stunden nicht mehr überleben wird,ich brach innerlich zusammen,ging in ihr Zimmer und verabschiedete mich von ihr,da man uns riet,ihr noch zu sagen,was zu sagen ist,damit sie los lassen kann,man wollte sie auch nicht mehr großartig quälen und ließ die ganzen Medikamente weg,wusch sie natürlich, pflegte sie weiterhin,aber sie trank und aß auch schon nichts mehr,nahm nichts mehr zu sich,ichweiß nicht einmal,ob sie mich noch gehört hat,als ich ihr sagte,das ich sie liebe und vermisse,sagte ihr,sie bräuchte sich keine Sorgen zu machen,es ginge uns allen gut ,damit sie,wenn sie es hört, in Frieden einschlafen kann.
Bis zum 27.02. waren wir noch täglich bei ihr,verbaschiedeten uns immer wieder und in der Nacht vom 27. auf den 28.02. schlief sie für immer ein.

Sie fehlt mir sehr und ich bin bis heute nicht damit fertig geworden,weder mit ihrem Schlaganfall noch mit ihrer Wesensveränderung und mit ihrem versterben schonmal gar nicht !!!!!!
Eine Mutter kann niemand ersetzen,ihre Stimme,ihre Ratschläge,ihren Humor und sogar ihr schimpfen fehlt mir jeden Tag mehr,sie hat ihr Leben nur für andere geopfert,hat immer geholfen, Egal wie es ihr selber ging, hat ein Mensch so etwas verdient ???
Und was wir in den Krankenhäusern erlebt haben,möchte ich gar nicht erwähnen, Fakt ist ,das wenn man Kassenpatient ist, noch lange nicht so behandlet wird ,als wenn man Privatversichert ist. Ich würde meine Mutter so gerne noch einmal in die Arme nehmen,ihre Stimme hören,aber das Schicksal hat wohl anders entschieden. Das ganze ging insgesamt 5 Monate, 5 Monate in denen unsere Mutter schrecklich leiden musste
und ihre Kinder gleich mit. Niemand,der so etwas noch nicht erlebt hat (Gott bewahre ihn/sie davor),kann meine /unsere Gefühle nicht nachvollziehen. Ich frage mich,lebt die Seele weiter,sehen unsere verstorbenen und geliebten Menschen uns,
wissen sie,wie sehr wir uns bemüht haben,wie sehr wir sie lieben und vermissen ???

Danke fürs lesen

Conny

2007 war unsere Mutter schon einmal im Krankenhaus,wo man Übrigens Aortensklerose (verstopfte Halsschlagader) fest stellte und aufgrund eines Harnwegsinfektes (den sie bereits vor ihrem versterben fast durchgehend hatte) und
eines Erysipels am Rechten Unterarm. AORTENSKLEROSE bereits 2007 und von dem damals behandelden Arztes bekam
ich kürzlich die Antwort,es sei keine weitere Diagnose oder Therapie nötig,da im Alter diese Aortensklerose eher
an der Regel als das es eine Ausnahme sei. Das heißt,man hat gewußt,was unsere Mutter hatte und hat sie damit ohne Behandlung und mit der Gefahr auf einen Schlaganfall weitere 4 Jahre herum laufen lassen.
2008 war sie noch einmal dort ,auch wegen des Erysipels und aufgrund der Diabetes Typ 2. Im Dezember sagte man uns,man habe mehrere kleine Narben im Kopf gefunden,welche von mindestens 2 kleinen Schlaganfällen gewesen
sein müssen, was wohl dann 2007 und 2008 der Fall gewesen sein muss. Die Symptome des Erysipels waren die
gleichen,wie beim Schlaganfall, was wir damals nicht wußten. Was soll ich davon halten ?

KEINE WEITER DIAGNOSEN ODER THERAPIEN ???? WEIL SIE KEINE JUNGE FRAU MEHR GEWESEN IST ?
Dann frage ich micht,warum man auf der Stroke Unit eine OP vorgeschlagen hat,wenn es doch nicht unbedingt
nötig gewesen wäre ? Leider war unsere Mutter da aber schon zu geschwächt. Ich könnte die Wände hoch
gehen,dieses Gesundheitssystem ist doch wirklich das letzte !!!


zuletzt bearbeitet 27.04.2011 15:18 | nach oben springen

#2

RE: Schlaganfall bei meiner Mutter

in Junge Schlaganfallbetroffene - Treffpunkt für ihre Sorgen und Ängste um Zukunft, Familie, Beruf ... 16.05.2011 10:10
von Chrissi • 3 Beiträge

vielen Dank für diesen Beitrag -er macht nachdenklich und auch ärgerlich (auf diese Abläufe und das System).
chr.

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