#1

Was machen wenn mann die Ursache für sein Schlaganfall mit 33 nicht kennt?

in Junge Schlaganfallbetroffene - Treffpunkt für ihre Sorgen und Ängste um Zukunft, Familie, Beruf ... 15.10.2011 17:20
von ciarli • 2 Beiträge

Hallo ich heiße ciarli bin 33 Jahre alt bin als Vertreter viel unterwegs und hatte vor einem Jahr einen leichten Ischämie rechts und eine leichte Lungenembolie. Hatte keine schweren Folgen hatte anfangs leichte Gleichgewichtsstörungen. Die Ursache konnte nicht festgestellt werden (kein Bluthochdruck,Herzklappenfehler,Gerinnungsstörungen). Seit diesem Ereignis mache ich meinen Beruf weiter habe aber meine innere Einstellung geändert versuche mich weniger zu stressen und mehr Ausgleich zu haben .
Die behandelten Ärzte des Krankenhaus hatten mir empfohlen Marcumar für die ersten 3 Monate einzunehemen . Nach dem einwöchigen Krankenhausaufenthalt war ich bei einem Arzt für innere Medizin in Heidelberg in Behandlung, mehrere Blutuntersuchungen,Tests durchgeführt hatt die aber kein Resultat zur Ursachenerkennnung brachten. Hatte anfangs einen guten Eindruck aber nach diesen 3 Monaten sagte Sie mir ich sollte die Behandlung mit Marcumar fortführen für ein ½ Jahr und nach diesem halben Jahr wieder die Aussage dieses Mittel noch für eine weiteres halbes Jahr einzunehmen. Danach habe ich dieses Mittel auf Eigeninitziative vor 2,5 Monaten abgesetzt. In dieser Zeit war Hauptverkaufssaison und ich habe mich nicht mehr damit befasst. Jetzt ist es wichtig für mich, mich damit auseinadersetzen,wie es wieterzugehen hat. Geht man zu einem Internisten oder zu einem Neurologen(könntet Ihr mir vielleicht einen empfehlen),hat man bestimmte Werte zu überwachen? Hatte während der Reisezeit häufig ein zucken auf der rechten Hand/Arm gehabt was mich etwas stutzig gemacht hat.Welche Vorgehensweise würdet Ihr mir empfehlen ,etwas plump gesagt ich kann ja nicht einfach so weitermachen oder und hoffen das kein zweiter kommt oder?

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#2

RE: Was machen wenn mann die Ursache für sein Schlaganfall mit 33 nicht kennt?

in Junge Schlaganfallbetroffene - Treffpunkt für ihre Sorgen und Ängste um Zukunft, Familie, Beruf ... 15.10.2011 19:03
von birne • 255 Beiträge

du mußt zu einem Kardiologen und ihm sagen was du für symphtome hast, und dann wirst du sehen....................

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#3

RE: Was machen wenn mann die Ursache für sein Schlaganfall mit 33 nicht kennt?

in Junge Schlaganfallbetroffene - Treffpunkt für ihre Sorgen und Ängste um Zukunft, Familie, Beruf ... 23.10.2011 16:49
von ciarli • 2 Beiträge

[quote="birne"]du mußt zu einem Kardiologen und ihm sagen was du für symphtome hast, und dann wirst du sehen....................
Danke dir ich versuchs damit

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#4

RE: Was machen wenn mann die Ursache für sein Schlaganfall mit 33 nicht kennt?

in Junge Schlaganfallbetroffene - Treffpunkt für ihre Sorgen und Ängste um Zukunft, Familie, Beruf ... 28.01.2013 21:54
von Geschädigter (gelöscht)
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Auf keinen Fall dürfen die Anzeichen für einen Schlaganfall bzw. ein bereits eingetretener SA auf die leichte Schulter genommen werden. Leider wird dies selbst von Ärzten nicht mit dem notwendigen Ernst gesehen. Aber lebenslänglich schwerst-geschädigt/behindert zu sein ist keine Alternative.
Also: gründlich durch-checken lassen! Von Neurologe und Kardiologe (das Deutsche Herzzentrum ist hier eine gute Wahl)!
Gerade wenn keine Ursache erkennbar ist (kryptogener Schlaganfall) muss ein persistierendes Foramen ovale (PFO) ausgeschlossen werden.
Marcumar ist zwar ein guter Blutverdünner. Aber hierbei ist auch Vorsicht geboten. Bei zahlreichen Reha-Aufenthalten über Monate habe ich Mitpatienten getroffen, die wegen Marcumar eine Blutung (als SA) erlitten.
Empfohlen wird laut "Leitlinien Neurologie" die Einnahme von 100mg Asperin täglich. Diese Einahme ist auch einfacher und bedarf nicht der ständigen strengen Kontrolle wie bei Marcumar.
Letztlich hilft aber nur eine gründliche Untersuchung, um zu zeigen, was im Einzelfall das Richtige ist.
Alles Gute &
Grüße

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#5

RE: Was machen wenn mann die Ursache für sein Schlaganfall mit 33 nicht kennt?

in Junge Schlaganfallbetroffene - Treffpunkt für ihre Sorgen und Ängste um Zukunft, Familie, Beruf ... 22.10.2013 01:08
von Olli • 2 Beiträge

Zitat von ciarli im Beitrag #1
Hallo ich heiße ciarli bin 33 Jahre alt bin als Vertreter viel unterwegs und hatte vor einem Jahr einen leichten Ischämie rechts und eine leichte Lungenembolie. Hatte keine schweren Folgen hatte anfangs leichte Gleichgewichtsstörungen. Die Ursache konnte nicht festgestellt werden (kein Bluthochdruck,Herzklappenfehler,Gerinnungsstörungen). Seit diesem Ereignis mache ich meinen Beruf weiter habe aber meine innere Einstellung geändert versuche mich weniger zu stressen und mehr Ausgleich zu haben .
Die behandelten Ärzte des Krankenhaus hatten mir empfohlen Marcumar für die ersten 3 Monate einzunehemen . Nach dem einwöchigen Krankenhausaufenthalt war ich bei einem Arzt für innere Medizin in Heidelberg in Behandlung, mehrere Blutuntersuchungen,Tests durchgeführt hatt die aber kein Resultat zur Ursachenerkennnung brachten. Hatte anfangs einen guten Eindruck aber nach diesen 3 Monaten sagte Sie mir ich sollte die Behandlung mit Marcumar fortführen für ein ½ Jahr und nach diesem halben Jahr wieder die Aussage dieses Mittel noch für eine weiteres halbes Jahr einzunehmen. Danach habe ich dieses Mittel auf Eigeninitziative vor 2,5 Monaten abgesetzt. In dieser Zeit war Hauptverkaufssaison und ich habe mich nicht mehr damit befasst. Jetzt ist es wichtig für mich, mich damit auseinadersetzen,wie es wieterzugehen hat. Geht man zu einem Internisten oder zu einem Neurologen(könntet Ihr mir vielleicht einen empfehlen),hat man bestimmte Werte zu überwachen? Hatte während der Reisezeit häufig ein zucken auf der rechten Hand/Arm gehabt was mich etwas stutzig gemacht hat.Welche Vorgehensweise würdet Ihr mir empfehlen ,etwas plump gesagt ich kann ja nicht einfach so weitermachen oder und hoffen das kein zweiter kommt oder?

Zitat von ciarli im Beitrag #1
Hallo ich heiße ciarli bin 33 Jahre alt bin als Vertreter viel unterwegs und hatte vor einem Jahr einen leichten Ischämie rechts und eine leichte Lungenembolie. Hatte keine schweren Folgen hatte anfangs leichte Gleichgewichtsstörungen. Die Ursache konnte nicht festgestellt werden (kein Bluthochdruck,Herzklappenfehler,Gerinnungsstörungen). Seit diesem Ereignis mache ich meinen Beruf weiter habe aber meine innere Einstellung geändert versuche mich weniger zu stressen und mehr Ausgleich zu haben .
Die behandelten Ärzte des Krankenhaus hatten mir empfohlen Marcumar für die ersten 3 Monate einzunehemen . Nach dem einwöchigen Krankenhausaufenthalt war ich bei einem Arzt für innere Medizin in Heidelberg in Behandlung, mehrere Blutuntersuchungen,Tests durchgeführt hatt die aber kein Resultat zur Ursachenerkennnung brachten. Hatte anfangs einen guten Eindruck aber nach diesen 3 Monaten sagte Sie mir ich sollte die Behandlung mit Marcumar fortführen für ein ½ Jahr und nach diesem halben Jahr wieder die Aussage dieses Mittel noch für eine weiteres halbes Jahr einzunehmen. Danach habe ich dieses Mittel auf Eigeninitziative vor 2,5 Monaten abgesetzt. In dieser Zeit war Hauptverkaufssaison und ich habe mich nicht mehr damit befasst. Jetzt ist es wichtig für mich, mich damit auseinadersetzen,wie es wieterzugehen hat. Geht man zu einem Internisten oder zu einem Neurologen(könntet Ihr mir vielleicht einen empfehlen),hat man bestimmte Werte zu überwachen? Hatte während der Reisezeit häufig ein zucken auf der rechten Hand/Arm gehabt was mich etwas stutzig gemacht hat.Welche Vorgehensweise würdet Ihr mir empfehlen ,etwas plump gesagt ich kann ja nicht einfach so weitermachen oder und hoffen das kein zweiter kommt oder?




Hallo ciarli,
ich bin 49 Jahre alt und hatte innerhalb von sechs Wochen zwei Schlaganfälle.
Bei dem ersten war es nur ein ganz leichter,trotzdem war ich für 6 Tage in der Uni Köln, 3Tag auf der Stroke Unit, anschließend Schluckecho,Blutuntersuchung usw. , nichts gefunden, Blutbild iO.
Sechs Wochen später Schlaganfall rechts mit Lähmung der linken Seite, Lyse innerhalb von 40 min.
Nach zwei Tagen laufen mit Rolllator usw.
Nach sechs Tagen Krankenhaus aufenthalt enlassen mit der Erkenntnis PFO jedoch Blutbild iO.
Durch einen Bekannten Arzt habe ich erfahren das es besser sei sein Blut in einem Gerinnungslabor einmal richtig untersuchen zu lassen.
Dieses habe ich getan und es hat sich herrausgestellt das ich einen Gerinnungsfehler im Blut habe welcher nicht so einfach
entdeckt werden kann und durch diesen Fehler muß ich dauerhaft Marcumar nehmen.
Ich wollte Dir nur sagen das es wichtig ist die Sache nicht einfach auf sich beruhen zu lassen, wenn man die Untersuchung nach der Thia gemacht hätte, wäre mir sehr viel Ärger erspart geblieben.
Dir weiterhin alles Gute. Olli

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