#1

angst

in SCHLAGANFALL - Was nun? 26.07.2012 16:35
von jesaja 43,1 • 2 Beiträge

hallo,
ich bin erst 14 und meine mutter(45 jahre alt) hatte vor 4 wochen einen schweren schlaganfall.sie hat gott sei dank nur eine schwache lähmung der rechten seite, nur spricht sie sehr unverständlich.leider geht ihr blutdruck nicht runter und ihre nierenwerte sind sehr schlecht, das mit dem blutdruck meien die ärtze liegt wohl daran dass meine mutter psychich sehr belastet ist.sie sollte anti-depresiva bekommen doch sie wollte nicht.meine eltern haben sich vor einem jahr getrennt und ich habe keinen guten kontakt zu meinem vater.ich wohne bei meiner oma habe dort kein eigenes zimmer und natürlich ist sie sehr angespannt weil sie alles regeln muss.ich fühle mich schrecklich alleine und habe angst dass meine mutter früh stirbt.ausserdem habe ich immer das gefühl einen anderen menschen zu sehen wenn ich meine mutter sehe,sie ist so anders und weint immer wenn ich sie besuche,wenn ich dann wieder heim komme geht es mir sehr schlecht und ich will garnicht mehr zu ihr,aber ich kann sie doch nicht alleine lassen oder?..ich habe immer ein schlechtes gewissen wenn ich nicht bei ihr bin und immer wenn ich gehe das gefühl sie alleine zu lassen ...ich habe angst weil ich nicht weiß wie ich dass alles schaffen soll und ich fühle mich so alleine..wisst ihr villeicht etwas das hilft

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#2

RE: angst

in SCHLAGANFALL - Was nun? 26.07.2012 22:22
von Schneeflocke • 11 Beiträge

Hallo jesaja 43,1,

du tust mir schrecklich Leid und ich wünsch deiner Mum und dir alles Glück der Welt, dass sich alles wieder zum Guten wendet - ab einem bestimmten Punkt kann es nur noch bergauf gehen. Nun bist du erst 14 und hast nix "Eigenes", wohnst auch noch bei deiner Oma und hast 0 Privatsphäre. Ich glaube, jeder kann nachvollziehen, was du denkst und fühlst. Die einzige Möglichkeit sehe ich darin, dass du mal mit den Ärzten deiner Mutter redest, die wissen wahrscheinlich gar nicht, was für ein psychischer Stress auf dir lastet - vielleicht können die dir irgendwie weiterhelfen und dir evtl. jemanden empfehlen, an den du dich mit deiner Angst wenden kannst.

Alles Gute!

P.S.: Sei nicht sauer auf deine Mutter, dass sie die Antidepressiva nicht nehmen möchte - ich kann das sehr gut nachvollziehen, weil ich echt froh bin, endlich von dem Zeug nicht mehr "abhängig" zu sein. Hat sie denn eine klassische Psychotherapie? Vielleicht sollte diese dann intensiviert werden, ohne "Hilfe" wird sie nur schwer aus dem Loch wieder rauskommen. Wie gesagt, rede mal mit ihren Ärzten und bitte sie darum, sich ein paar Minuten Zeit für dich zu nehmen, damit du ihnen nicht zwischen Tür und Angel deine Sorgen schildern muss. Ich drücke dir die Daumen!

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#3

RE: angst

in SCHLAGANFALL - Was nun? 04.09.2012 22:42
von Wilhelm II • 4 Beiträge

Bin selbst eine der einen Schlaganfall durchgemacht und kenne die Probleme.
Positiv, Du kümmerst Dich, mach Dir keine Vorwürfe.
Empfehle Dir wie auch in der vorherigen Antwort mit dem Krankenhausarzt wo sie war zu sprechen und auch mit der Krankenkasse um eine stationäre Reha zu erreichen damit Du mal für einige Wochen Luft bekommst und die Situation Deiner Mutter sich verbessert auch wäre sinnvoll einen Neurologen (Arzt) heranzuziehen, vielleicht kann er eine Hausbesuch-Therapie zur Unterstützung verordnen.

Wilhelm II,

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