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Doppelbilder

in Aphasie 05.05.2014 14:41
von Mara3 • 1 Beitrag

Hallo,

ich bin 50 Jahre alt, alleinerziehende Mutter, Vollzeit berufstätig als Lehrerin. November letztes Jahres habe ich einen TIA gehabt: Aufgewacht in der Nacht Hypästhesie Arm und Bein links, Hypästhesie der Zunge, Desorientierung. Es würden CT, Doppler, Echokardiographie, Langzeit EKG. Ergebnisse: mit dem Herz alles in Ordnung, MRT: Status post TIA, diskrete Mikroangiopathie, Behandlung ASS. Ich habe mich eine Zeit lang sehr müde gefühlt. Im März war ich beim Korrigieren und habe plötzlich doppelt gesehen. Ich dachte, ich wäre müde, habe eine Pause gemacht, habe aber ungefähr eine viertel Stunde verschwommen gesehen. Am Nachmittag habe ich versucht noch einmal zu korrigieren, es passierte das gleiche. Bin am nächsten Tag zu meiner Ärztin, sie hat mir eine Verordnung für die Klinik gegeben, sagte aber, dass ich zuerst zum Augenarzt gehen sollte um aus zuschließen, dass es Augenprobleme seien. Der Augenarzt hat mich auch in die Klinik geschickt. Nach einem Tag in der Notaufnahme hieß die Diagnose: DD Myasthene Erkrankung, haben noch mehr Untersuchungen vorgeschlagen, um eine endgültige Diagnose zu haben.Ich habe versprochen sie ambulant zu machen, als ich das Gespräch hatte, hatte ich keine Beschwerden mehr. Zwei Wochen später hatte ich einen Termin beim Neurologen. Er hat mit mir geschimpft, hat gesagt, dass ich leichtsinnig mit meiner Gesundheit umgehe. Ich sollte eine Woche in der Klinik bleiben und alle Untersuchungen durchführen lassen, was ich habe sei etwas akutes. Er hat einen MRT verordnet, den ich am nächsten Tag gemacht bekommen habe. Das war am Mittwoch vor Ostern. Da der Befund erst zwei bis drei Tage später beim Arzt ist, aber die Feiertage dazwischen lagen, habe ich Donnerstag nach Ostern angerufen und gefragt, ob alles in Ordnung sei. Ich musste am Montag darauf arbeiten gehen und wollte sicher sein, dass alles in Ordnung ist. Die Sprechstundenhilfe meinte es wäre kein Problem, sie mussten wieder einen Doppler machen, ich habe einen Termin für den 16.6 bekommen. Am Samstag Abend habe ich einen sehr starken Kopfschmerzen gehabt, bin früh ins Bett gegangen. Am Sonntag wollte ich meinen Unterricht vorbereiten und die Doppeltbilder kamen wieder. Ich bin ins KH, war 24 Stunden auf der Überwachungsstation und dann in der Neurologie. Solange ich nichts machte und nur im Bett lag war alles Ok. Wenn ich eine Weile gelesen habe kamen die Doppeltbilder wieder. Als ich zum Bistro bin, hatte ich nach einer Weile Kopfschmerzen und mir war es schwindlig. Es wurden CT und MRT gemacht und ich wurde in der AUgenklinik auch untersucht. Ich wurde letzten Mittwoch entlassen. Auf meinem Entlassungsbrief steht: Verdacht auf rezidivierende transitorisch ischämische Attacken im vertebrobasilären Stromgebiet mit rezidivierenden Doppelbildern. Ich werde ab Ende diese Woche eine ambulante Reha machen und muss in Abstand von einem halben Jahr vier Vorsorge Untersuchungen. Ich habe einige Frage: Wa erwarteet mich in der Reha? Wie geht es nach der Reha weiter. Im Moment bin ich nur ständig müde, kann manchmal meine Gedanken nicht so ordnen wie ich gewohnt bin. Ich bin ziemlich geschockt, Allstagskleinigkeiten die ich Zeit Jahren ohne zu überlegen und rasch erledige gelingen mir nicht. Was ist mit mir los? Meine Ärztin meinte, ich muss im Moment die Schule vergessen, ich werde jetzt über eine längere Zeit wegbleiben Habe aber Angst meinen Job zu verlieren. Ich bin auf einer Privatschule, wir Lehrer haben in der Privatschule kein Beamtenstatus. Wenn mein Schulleiter im nächsten Jahr bei mir Stunden kurz, habe ich ein großes Problem. Zwei meine Kinder studieren, die dritte macht im nächsten Jahr ihr Abitur.

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