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Schmidt: Gesundheitsfonds schafft "mehr Gerechtigkeit"

in Gesundheitswesen und Politik 18.01.2008 19:22
von Willi Daniels • 1.247 Beiträge
Der für 2009 geplante Gesundheitsfonds schafft nach den Worten von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) «mehr Gerechtigkeit und Wettbewerb» im deutschen Gesundheitswesen. Mit dem Fonds fließe dorthin mehr Geld, «wo viele kranke Menschen» sind, sagte Schmidt am Freitag im Bundestag. Der Fonds etabliere eine stärkere solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Regierung habe keinen Grund, dem «Geschrei der Lobbyisten» nachzugeben. Viele Kassenvorstände scheuten ein transparentes Verfahren, bemängelte Schmidt mit Blick auf die Kritik vieler Krankenkassen. «Ich halte etwas davon, dass alle in dem Land den gleichen Anspruch auf Leistungen haben und dann auch den gleichen Anteil ihres Einkommens zahlen», sagte Schmidt weiter. Sie wies daraufhin, dass die Regierung in diesem Jahr nicht nur den einheitlichen Beitragssatz der Kassen für 2009 festsetzen werde, sondern im nächsten Jahr auch vier Milliarden Steuergelder in den Fonds fließen.

Quelle: ddp

Das liest sich ja gut. Nur frage ich mich, ob das dann auch so kommt? Kann mich noch daran erinnern, dass aus den Einnahmen der Tabaksteuer Milliardenbeträge ins Gesundheitswesen flossen. Doch bis man sich versah, war es mit dem Versprechen vorbei und die Mittel wurden bis auf Null runtergefahren.

Beste Grüße
Willi Daniels
zuletzt bearbeitet 18.01.2008 19:23 | nach oben springen

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