#1

Überfordert und nervlich am Rande

in Anlaufstation für Sorgen, Ängste, Stimmungen und Emotionen. 23.12.2016 21:08
von mimirosewood • 1 Beitrag

Hallo,
ich bin neu hier und wollte mir ein paar Ratschläge einholen die mir vielleicht weiterhelfen können oder mir Institutionen genannt werden könnten die mir weiterhelfen.
Ich versuche alles möglichst kurz zu halten.

Ich fange mal von ganz vorne an :
Meine Mutter hatte vor ein paar Jahren einen SA, außer einer linksseitigen Spastik und die Möglichkeit die Hand nur grobmotorisch zu bewegen ist nichts zurück geblieben zum Glück, aber das schränkte sie natürlich trotzdem sehr ein, mein Vater hatte sie dann verlassen weil er damit nicht klar kam und ich bin dann mit ihr umgezogen.
Anfangs ging noch alles ganz gut, sie war weitestgehend selbständig. Mittlerweile merke ich wie sie sich immer mehr isoliert und wohl psychisch immer noch nicht damit klar kommt.
Sie hat über die Jahre gesehen immer mehr Aufgaben die sie selber schaffte immer mehr mir aufgetragen. Ich besuche sie fast täglich und mache sehr viel und manage auch alles, Einkauf, Bankgänge, Anwaltsgänge und noch mehr.
Ich dachte Anfangs ich würde das alles schaffen, aber ich merke immer mehr wie extrem belastend das ist. Es sind nicht nur die Aufgaben, ich bin auch quasi ihre Psychotherapeutin und Kummerkasten. Ich merke dass sie immer mehr Depressiv wird, aber ich habe schon seit einigen Jahren versucht sie aus ihrer Wohnung zu bekommen, ab und zu ist sie mit mir raus gegangen aber es kam bei meiner Nachfrage auch immer wieder ein "Nein ich will nicht raus". Das Problem ist, sie war quasi nie selbständig, sie hatte immer meinen Vater als Bezugsperson und als Abhängigkeitsperson. Und jetzt bin ich die Abhängigkeitsperson.
Außer mir hat sie leider keinen mehr, der Kreis hat sich komplett zerstritten. Ich weiß sie ist meine Mutter und ich muss für sie da sein und das möchte ich auch, aber ich schaffe das langsam nicht mehr, ich kann diese Negativität nicht mehr ertragen und kann nicht länger einen zweiten Haushalt führen quasi. Ich bin voll Berufstätig und fahre nach der Arbeit meist immer zu ihr um mit ihr zu Essen und mit ihr Zeit verbringen damit sie nicht alleine ist und Besorgungen zu machen. Eine Pflegestufe bekommt sie nicht und sie hat nur eine kleine Rente und ich muss ihr monatlich finanziell aushelfen damit sie über die Runden kommt, und ich verdiene auch sehr wenig. Ich möchte in den nächsten Jahren eine Familie haben und mich davor aber noch weiterbilden, aber das würde wohl alles gar nicht klappen weil ich dann keine Zeit für meine Mutter hätte, und ohne mich kommt sie leider überhaupt nicht alleine klar. (Zumindest einkaufen nicht)
Ich weiß nicht was ich machen soll, ich bin so überfordert und es ist auch keiner da der mir weiterhelfen könnte, ich habe schon so oft überlegt einfach weg zu ziehen und den Kontakt abzubrechen weil ich nicht mehr kann und auch sehr oft ihre launen abbekomme und der prellbock bin und sie meist immer Aufmerksamkeit braucht und mich damit verletzt. Aber das kann ich nicht machen, ich hab sie lieb und mache mir Sorgen.
Kann mir jemand Rat geben oder sagen wohin ich mich wenden kann?
Danke schon mal im voraus

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#2

RE: Überfordert und nervlich am Rande

in Anlaufstation für Sorgen, Ängste, Stimmungen und Emotionen. 22.07.2017 16:41
von Wiborg • 3 Beiträge

Das kenne ich leider zu gut..
Man lässt einfach viel zu viele Sachen nah an sich heran und vor allem ist es auch so, dass man manche Sachen auch nie so überwinden kann.

Ich habe Probleme mit meiner Potenz. Musste mir einiges anhören und habe dann auch nach einer Lösung gesucht.
Habe NG Pharma gefunden, die verkaufen zum Bsp echt gute Potenzmittel für einen kleinen Preis und vor allem sind die Medis auch alle lizenziert.

Sonst sucht man sich Hilfe von einem Fachmann.

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#3

RE: Überfordert und nervlich am Rande

in Anlaufstation für Sorgen, Ängste, Stimmungen und Emotionen. 06.09.2017 14:12
von Nummerus • 15 Beiträge

Hallo mimirosewood, hast du denn versucht mal mir ihr darüber zu sprechen, das du dich total überfordert fühlst. In erster Linie musst du zuerst einmal an dich denken. Das ist nicht egoistisch, sondern Selbstfürsorge. Sonst bleibst du auf der Strecke. Hast du dich mal deinem Arzt anvertraut?

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