Rund 600 Teilnehmer besuchten die 11. Würzburger Aphasietage vom 21. – 23. Februar in der Fachhochschule Würzburg. Das Team um Beate Hechtle und Thomas Hupp hatte dieses Jahr unter dem Thema „Vernetzung“ zum Austausch zwischen Fachleuten und Betroffenen eingeladen. Von allen Seiten wurde die - wohl auch internationale - Einmaligkeit der Veranstaltung betont, die ihre Vorträge und Workshops nunmehr zum 11. Mal auf die Interessen von Therapeuten, Aphasikern und Angehörigen abgestimmt hatte.
Prof. Sally Byng, Gründerin und Vorsitzende von „connect“, einem Netzwerk für Menschen mit Kommunikationsbehinderung mit Sitz in London, hielt den Eröffnungsvortrag. Darin beschrieb sie das britische Selbsthilfeprojekt mit seinen Informationsmaterialien und –veranstaltungen, Einzel- und Gruppenangeboten, die es von Betroffenen für Betroffene zur Verfügung stellt. Ein richtungweisendes Modell, das die Forderungen der ICF nach Partizipation und des Gesundheitswesens nach Kostensenkung fachlich und menschlich umzusetzen versucht. Für ihre Verdienste um die Sprachtherapie erhielt Sally Byng 2005 von Königin Elisabeth der II. den „Order of the British Empire“.
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Leider war ich nicht dabei, hoffe dass es nächstesmal klappt.
Liebe Grüße
Git