#1

Wie gehts weiter?

in SCHLAGANFALL - Was nun? 15.03.2008 08:04
von HesseKS (gelöscht)
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Ein hallo an alle,

bin neu und habe eine Frage. Mein Krankengeld läuft bald aus udn Rente ist nicht durch. Wovon soll ich dann bitte leben? Vielleicht kann mir jemand meine Sorgen mit einem Tip nehmen.

Hesse

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#2

RE: Wie gehts weiter?

in SCHLAGANFALL - Was nun? 15.03.2008 11:43
von Manfred- Mader • 337 Beiträge

Hallo Hesse,

genau das, was du ansprichst, ist mir ein großes Anliegen in meinem Buch,- "Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein"

Ich weiß, wie schnell etwas, auch in jungen Jahren passieren kann und so ist es mir wichtig, dass jeder eine Vorsorge trifft.
Nun haben gerade junge Menschen, wenn sie eine Familie gründen, oft nicht genügend Geld für eine Vorsorgeversicherung.

Versuche in der Sozialstation über dein Problem Aufmerksamkeit zu erlangen. Die helfen manchmal mit gutem Rat weiter!!!

Liebe Grüße Manfred


Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein
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#3

RE: Wie gehts weiter?

in SCHLAGANFALL - Was nun? 15.03.2008 13:14
von Willi Daniels • 1.247 Beiträge

Hallo Hesse,

der ideale Fall wäre, wie Manfred schreibt, die private Vorsorge. Doch die ist nicht immer leicht zu "stemmen".

In deinem Fall bestünde unter gewissen Voraussetzungen auch ein Anspruch auf Arbeitslosengeld nach dem

§ 125 SGB III (früher § 105a AFG)

Minderung der Leistungsfähigkeit
(1) Anspruch auf Arbeitslosengeld hat auch, wer allein deshalb nicht arbeitslos ist, weil er wegen einer mehr als sechsmonatigen Minderung seiner Leistungsfähigkeit versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigungen nicht unter den Bedingungen ausüben kann, die auf dem für ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarkt ohne Berücksichtigung der Minderung der Leistungsfähigkeit üblich sind, wenn verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung nicht festgestellt worden ist. Die Feststellung, ob verminderte Erwerbsfähigkeit vorliegt, trifft der zuständige Träger der gesetzlichen Rentenversicherung. Kann sich der Leistungsgeminderte wegen gesundheitlicher Einschränkungen nicht persönlich arbeitslos melden, so kann die Meldung durch einen Vertreter erfolgen. Der Leistungsgeminderte hat sich unverzüglich persönlich bei der Agentur für Arbeit zu melden, sobald der Grund für die Verhinderung entfallen ist.

(2) Die Agentur für Arbeit hat den Arbeitslosen unverzüglich auffordern, innerhalb eines Monats einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen. Stellt der Arbeitslose diesen Antrag fristgemäß, so gilt er im Zeitpunkt des Antrags auf Arbeitslosengeld als gestellt. Stellt der Arbeitslose den Antrag nicht, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld vom Tage nach Ablauf der Frist an bis zum Tage, an dem der Arbeitslose einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben oder einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung stellt. Kommt der Arbeitslose seinen Mitwirkungspflichten gegenüber dem Träger der medizinischen Rehabilitation oder der Teilhabe am Arbeitsleben nicht nach, so ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld von dem Tag nach Unterlassen der Mitwirkung bis zu dem Tag, an dem die Mitwirkung nachgeholt wird. Satz 4 gilt entsprechend, wenn der Arbeitslose durch sein Verhalten die Feststellung der Erwerbsminderung verhindert.

(3) Wird dem Arbeitslosen von einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung wegen einer Maßnahme zur Rehabilitation Übergangsgeld oder eine Rente wegen Erwerbsminderung zuerkannt, steht der Bundesagentur ein Erstattungsanspruch entsprechend § 103 des Zehnten Buches zu. Hat der Träger der gesetzlichen Rentenversicherung Leistungen nach Satz 1 mit befreiender Wirkung an den Arbeitslosen oder einen Dritten gezahlt, hat der Bezieher des Arbeitslosengeldes dieses insoweit zu erstatten.

Solltest dich diebezüglich mal bei der Agentur für Arbeit (Arbeitsamt) mal schlau machen.

Beste Grüße
Willi Daniels


NEU! Die "3in1" NOTFALLCARD - mehr dazu unter http://www.insulthilfe.de
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#4

RE: Wie gehts weiter?

in SCHLAGANFALL - Was nun? 16.03.2008 08:38
von Ehefrau (gelöscht)
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Hallo Manfred,

ich gebe dir ja recht wenn du sagst, das man vorsorgen soll.

Ich denke aber, das die heutige Generation es schwerer hat, vorzusorgen. Die Lebenskosten erhöhen sich viel schneller als die Einkommen. Man hat immer weniger Geld in der Tasche. Da fällt es vielen schwer für die Vorsorge was abzuzwacken.

Das mit dem Paragrafen wegen Leistungsminderung könnte für viele eine Hilfe sein. Gut zu wissen das es sowas gibt.

Grüße, Ehefrau

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