Medizinische Informationen sind heute so gefragt wie nie zuvor. Themen rund um Medizin und Gesundheit haben Konjunktur und finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hatten das Klinikum Ingolstadt und der Ingolstädter Lokalsender intv bereits im September 2004 die Sendung „AbendVisite“ ins Leben gerufen, die seither auf dem Sender und im Fernsehen des Klinikums ausgestrahlt wird.
Durch ausführliche Interviews mit den Experten des Klinikums und erklärende Filmsequenzen erhalten die Zuschauer umfassende Informationen zu einem aktuellen medizinischen Thema und bekommen gleichzeitig einen Einblick in das größte Krankenhaus der Region.
Moderiert wird die Sendung von einem medizinischen Fachmann: Prof. Dr. Carl Michael Büsing, früher Direktor des Instituts für Pathologie im Klinikum Ingolstadt, stellt in der viertelstündigen Sendung interessante Fragen zu den verschiedensten Themengebieten.
In der nächsten AbendVisite im Klinikum Ingolstadt, die am Dienstag, 8.4.2008, um 18.30 Uhr, auf intv, ausgestrahlt wird (Wiederholungen um 19.30, 20.30, 21.30, 22.30, 23.30, 0.30 und 1.30 Uhr) geht es um den Schlaganfall und seine Folgen. Gesprächspartner ist der Direktor der Neurologischen Klinik im Klinikum Ingolstadt, Prof. Dr. Günter Ochs.
Das Aufgabengebiet der Neurologischen Klinik vereint sehr viele verschiedene Erkrankungen mit unterschiedlichsten Symptomen und Ausprägungen. Die Mediziner der Klinik beschäftigen sich daher mit einem breiten Spektrum von Nervenerkrankungen von Zeckenbissen und Borrelioseerkrankungen über Schlaganfälle, Hirnblutungen und Hirntumoren bis hin zu Bewegungsstörungen, Zittern, Migräne und Demenzerkrankungen oder Parkinson und Alzheimer. Zum Fachgebiet der Neurologie gehören schwere akute Erkrankungen, die plötzlich auftreten und als Notfälle behandelt werden, wie Schlaganfälle, akute Lähmungen oder Querschnittssyndrome, aber auch zahlreiche chronische Erkrankungen, deren Ursachen teils Jahre zurückliegen können, und die über viele Jahre rezidivierend-intermittiert verlaufen können, das heißt besser und wieder schlechter werden können, wie typischerweise bei der Multiplen Sklerose.
Eine besonders wichtige Rolle spielt in der Neurologie mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Symptomen und möglichen Krankheitsursachen eine exakte Diagnostik. Sie stützt sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Untersuchungsmethoden wie elektrophysiologische Verfahren, bildgebende Verfahren, verschiedene Ultraschalltechniken und laborchemische Methoden. Die Neurologische Klinik verfügt über das gesamte Spektrum dieser Verfahren von der Dopplersonographie über die Kernspin- und Computertomographie, die Liquorpunktion und Analyseverfahren wie die Elektroenzephalographie, Elektroneurographie, Elektromyographie, evozierte Potenziale oder die Magnetstimulation. Das Klinikum kann diese und alle weiteren Verfahren anbieten und verfügt über die modernsten Diagnosegeräte.
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, kann am Dienstag, 22.4.2008, diese Sendung und die Wiederholungen, zu denselben Zeiten, nochmals sehen.
Quelle: Klinikum Ingolstadt