#11

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 22.10.2007 11:52
von Willi Daniels • 1.247 Beiträge

Hallo Alexandra,

ich denke, wir werden am Freitagabend persönlich genügend Zeit haben uns über gewisse Dinge und Probleme deiner Mutter zu unterhalten, auch wegen Motomed.

Freu mich darauf.
Beste Grüße
Willi Daniels

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#12

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 22.10.2007 20:18
von Chris • 2 Beiträge


Hallo Alex,

ich versuche mal dir in der Kürze deine Frage zum MOTOmed Bewegungstrainer der Firma Reck zu beantworten.
Das MOTOmed ist ein Bewegungs-Therapie-Gerät das mitdenkt. Trotz Schwäche, Lähmung oder Spastik können Betroffene motorbetrieben und motorunterstützt ihre Beine und Arme durch fahrradähnliche Bewegungen bewegen und lockern lassen, oder selbst aktiv mit eigener Muskelkraft trainieren. Je nach Befindlichkeit.

Ziel des Trainings ist u.a. durch die Bewegung, die Muskeln sanft trainieren, Gelenke beweglich halten, Spasmen und Verspannungen lösen, Schmerzen lindern, Müdigkeit aktiv begegnen, Kreislauf und Wohlbefinden stabilisieren, Störungen der Blasen-/Darmfunktion entgegenzuwirken, usw.

Im Unterschied zu einem Fahrradergometer ohne Motorantrieb ist es möglich sich nur passiv durchbewegen zu lassen, assistiv mit der betroffenen Seite die Bewegung mitzuführen oder falls möglich ganz allein mit eigener Kraft aktiv zu trainieren. Die Widerstände sind dabei so gering und fein abgestuft, dass sofern Restkräfte vorhanden sind, ein Training fast immer möglich ist. Ein intelligentes Spastikerkennungssystem schützt bei einschießenden Muskelspasmen vor Verletzungen. Der integrierte elektronische Bewegunsschutz erkennt automatisch einschießende Spastiken. Der Motor stoppt dann sanft, die Pedale werden entlastet. Darauffolgend sucht sich das Spastik Lockerungsprogramm automatisch die Bewegungsrichtung, in die sich die Spastik lockern lässt.

Am Motomed kann jederzeit aus dem Rollstuhl heraus oder von einem Stuhl aus trainieret werden, da es keinen Sattel besitzt. Somit ist trotz erhöhter Sturzgefahr der Betroffenen ein sehr sicheres Training möglich.

Mithilfe des Motomed kann der Patient zuhause, alleine oder durch Unterstützung der Angehörigen trainieren
und so selbst und jeden Tag neu zum Therapieerfolg beitragen. Genauso wie es Friedrich beschrieben
und mit eindrucksvoller Willenskraft erreicht hat!

Bei neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen ist eine ärztliche Verordnung möglich
und das MOTOmed laut dem Hilfsmittelkatalog von den gesetzlichen Krankenkassen als Hilfsmittel anerkannt.
Die Kosten werden z.T. von den Kostenträgern übernommen.

Gruß Chris

Angefügte Bilder:
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