#1

Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 11.10.2007 00:06
von Friedrich • 40 Beiträge

Erfahrungen zur Selbsttherapie bei Schlaganfall


Ich möchte Schlaganfallpatienten kleine Tipps zur Selbsttherapie geben.
Vor gut neun Jahren hatte ich einen Schlaganfall. Er war ziemlich heftig.
Linksseitig gelähmt, Sprachstörungen, Gleichgewichtsstörungen, dickes linkes Bein sowie linke Hand. Ich war zu dem Zeitpunkt 52 Jahre alt.
Für einen Schlaganfall ziemlich jung.
In Kreischa, bei Dresden, war die Reha. (Dez98-März99)
Saß im Rollstuhl.
Habe dort wieder gehen gelernt. Zuerst mit einen Hirtenstab.
In Februar habe ich den Hirtenstab gegen einen Gehstock getauscht.
Jede Therapie mitgenommen.
Täglich selbstständig, in den Abendstunden, passiv Motormed gefahren.
Die letzte Zeit aktiv, ohne Gegenkraft.
Es wurde dort täglich Ergotherapie gemacht und auch die zusätzlichen Angebote habe ich wahrgenommen. (Basteln, Flechten)
Im März hatte ich, drastisch gesagt, die Schnauze voll von der Reha.
Gehen und kleine Bewegung des Arms waren bis dato kleine Erfolg.
Im Nachhinein weiß ich, dass es schon wirklich viel war.
Dann wollte ich nur noch nach Hause.
Zuhause machte ich Ergo, Logo und Physo weiter.
Für Daheim hatte ich mir ein Motormed verordnen lassen.

- Mit diesem Motormed bin ich täglich 10 Kilometer aktiv gefahren, sowie
5 Kilometer passiv, immer 2,5 Km rückwärts und 2,5 Kilometer vorwärts.
In den weiteren Monaten nur noch aktiv, mit Gegenkraft, gefahren. Habe mit einer kleinen Gegenkraft angefangen und dann immer gesteigert.

- Für Ergotherapie hat mir mein Sohn ein Lochbrett bebaut.

Brett 15x15 cm mit 36 Löchern. Darein hat er Löcher gebohrt und kleine runde Holzdübel rein gesteckt. (straf gesteckt) Die Dübel waren auch unterschiedlich stark. (3-5mm stark)
Hier hab ich dann erst alle Dübel heraus gezogen und dann versucht alle Dübel wieder rein zustecken.
Nach einem Vierteljahr konnte ich es. (Dübel gibt es im Baumarkt, Holzabteilung)

- Dann habe ich die Sache gesteigert. In die Löcher kamen Eisendübel. Auf der einen Seite rund und auf der anderen Seite Gewinde. (Gibt es auch im Baumarkt). Auf das Gewinde kamen 8 ter und 6 er Muttern. Die habe ich dann versucht auf und ab zudrehen. Das mache ich heute manchmal noch.

- Zusätzlich habe ich mir ein Viergewinnspiel (Kinderspielzeug) gekauft.
Täglich gegen meine Frau, auch mal gegen meinen Freund und gegen meine Söhne gespielt. Das nur mit der gelähmten Hand, war Hausweltmeister. (Spaß).

- Auch hier habe ich vor 3Jahren eine Steigerung durchgeführt. Bei C&A gab es damals ein räumliches Viergewinnspiel aus Holz. Das habe ich mir gekauft. Jetzt spielen wir das. Ist auch gut für die Gehirnleistung. Man muss bei dem Spiel denken.

- Treppelaufen ist auch sehr wichtig. Das habe ich täglich wenigsten 10 Mal und mehr gemacht. (An der Seite, wo kein Handlauf war, wurde in unserem Haus einer angebracht, um das Treppenlaufen zu unterstützen.) Immer versuchen ganz normal die Treppen zulaufen. Nicht einzeln!
Übrigens sollte jeder Patient auch versuchen, jeden Weg selber zu gehen.

- Mit Logo habe ich, nach einem Vierteljahr, auf gehört.
Mein Sohn hat mir einen Computer installiert und ich begann mit Dichten und Märchen schreiben. Diese habe ich mir immer laut vorgelesen. Natürlich, wenn ich allein war. Dadurch ging es mit der Sprache besser. Heute habe ich schon einige kleine Märchenbücher geschrieben.
Es ist aber auch gleichzeitig Gehirntraining.

- Ein Igelball sollte in keinen Haushalt von Patienten fehlen. Mit diesem Ball habe ich täglich, meisten beim Fernsehen, den gelähmten Arm geigelt.
Hilft für die Durchblutung.

Spiel zur Selbsttherapie

Das Spiel heißt Rummikup. Gibt es in Handel zu kaufen.
Es ist eine Art Rommee. Man spielt das Spiel mit Steine.
Dazu hat man ein Ständerbrett, worauf die Steine liegen.
Ich empfehle beim Auslegen die Steine mit der behinderten Hand zu spielen.
Gleichzeitig ist es Gehirntraining.


Dieses Thema habe ich schon vor drei Jahren geschrieben. Mittlerweile kann ich wieder Fahrradfahren, fahre auch wieder Auto, mache meine ganzen Garten allein (gut 700 qm),
fege die Straße, koche des Öfteren für meine Familie usw. Ich versuche alles allein zu machen, erst wenn ich es nicht kann, hole ich mir Hilfe. Ein Schlaganfallgeschädigter sollte erst versuchen, ob er es allein hin bekommt, erst dann Hilfe holen. Natürlich weiß ich, dass jeder SA anders ist. Jüngere Menschen haben ehr eine Change, wieder etwas zu erlernen. Ältern fehlt oft der Mut und die Ausdauer. Ich kann sie verstehen. Ich hatte hierzu noch einen zweiten Erfahrungsbericht, leider habe ich ihn schon gelöscht. Schade!
Ein SA-Geschädigter sollte immer nach dem Motto verfahren:

"Ich schaff das schon, ich schaff das schon, ich schaff das ganz alleine"

Hier noch ein Gedicht von mir:

Willenskraft

Krank,
am Boden zerstört,
von allen aufgegeben.
Auf die innere Stimme gehört,
ich will weiter leben.

Ich muss weiter leben,
der Familie,
viel Liebe geben.
Ich fass wieder Fuß,
es ist noch nicht Schluss.

Ich werd es schaffen,
irgendwann,
Man hilft mir dabei,
der Arzt, meine Frau,
die Zwei.

Drei Jahr ist es her,
ich lebe,
bin wieder wer.
Ich habe es geschafft,
mit Hilfe und eigener Kraft.



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#2

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 11.10.2007 15:16
von stephan • 111 Beiträge

Hallo Friedrich
es ist schon bemerkenswert was wir Schlaganfallgeschädigte alles leisten können-wie Du weist bin ich noch ein junger Hirnschlagsgeplagter der mit 29Jahren mitten aus dem Leben gerissen wurde-und heute 7Jahre danach führe ich mit einer Halbseitenlähmung ein halbwegs normales Leben.
Bitte niemals aufgeben auch wenn ihr denkt es geht nicht mehr.
Schöne Grüsse aus dem Odenwald sendet Stephan

Angefügte Bilder:
13mai 014.jpg
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#3

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 11.10.2007 16:54
von Alexandra

Respekt vor dem was Du geleistet hast!

Meine Mutter hatte auch einen Schlaganfall, ist aber längst noch nicht so ergeizig und kämpferisch. Wünschte Sie würd sich was von Dir abkucken.
Wie schafft man es eigentlich die Moral aufrecht zu erhalten, jeden Tag was tun und nicht aufzugeben? Müsste meiner Mama nämlich etwas positive Energie vermitteln.

LG
Alexandra

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#4

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 11.10.2007 17:52
von Friedrich • 40 Beiträge

Hallo Alexandra,
wie alt ist Deine Mutter? Für ältere Menschen ist es schwer noch einmal neu anzufangen.
Du musst alles wieder lernen, wie ein Baby. Stell Dir vor, Du wärst an der Stelle von Deiner Mutter.Du kannst es mir glauben, dass ist schon ein großer Kampf, dem man dort aufgenommen hat. Auch deprimierend, Du willst und kannst nicht. Das aller Schlimmste ist, wenn Dir fremde Menschen(Krankeschwestern), den Hinter abwischen müssen. Sei nicht böse auf Deine Mutter, sie will bestimmt, doch es geht nicht. Stefhan und ich hatten "Glück" in Anführungstriche, doch wir sind bedeuten jünger gewesen, als wir den SA bekommen haben
und da hat man noch mehr Kraft und ein Ziel. Stephan hatte seine Zwillinge, die haben ihn immer wieder Mut gemacht.Also sei zufrieden wie es mit Deiner Mutter ist. Sie spricht mit Dir, wenn sie nicht mehr mit Dir spricht, dann ist es ganz schlimm.
Gruß Friedrich

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#5

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 16.10.2007 11:05
von Alexandra

Sie ist grad mal 63 Jahre.
Hatte aber alle Risikofaktoren was den Schlaganfall ausgelöst hat schon vorher (Bluthochdruck, Fettleibigkeit, chr. Vorhofflimmern und Diabetes Typ II, allerdings nur Tabletten).
Mittlerweile ist zum Glück der Ehrgeiz bei ihr erwacht soviel wie möglich selbst zu machen. Gehen tut sie auch selbstständig, braucht bloß immer was zum Festhalten, diese traut sie sich (außer b. selbst aufs Klo gehen) aber nur wenn jemand da ist (versteh ich auch, weil doch ein gewisse Sturzgefahr da ist). Kommt selbst aus ihrem Bett raus, auf den Nachtstuhl und ansonsten fährt sie mit ihrem Rollstuhl munter in der Wohnung rum, kocht selber, wäscht selber und hängt die Wäsche auf soweit es geht. Anziehen im Rahmen des möglichen (linke Hand ist noch gelähmt). Aber f. den Rest haben wir halt die Pflegeambulanz, Nachbarn und natürlich uns Töchter.
Sie hatte total d. schlechte Gewissen, weil sie nichts f. mich zum Geburtstag hatte, da hab ich nur zu ihr gemeint, d. einzige was ich mir wünsch ist, d. sie wieder selbst gehen kann und sich in ihrer Wohnung frei bewegt. Ich glaub d. war gar nicht so schlecht, d. als sie bei uns beim Essen war, ist sie selbstständig aufgestanden, hat sich festgehalten wo sie konnte und ist alleine bei uns zuhause aufs Klo gegangen und wieder zurück. Dasselbe auch im Wohnzimmer. War stolz wie eine Mama. ;-) Sie hängt sehr an mir, hab sie bisher nie im Stich gelassen und d. möchte sie mir glaub ich so danken, weil sie weis d. es mich glücklich macht. Außerdem lob ich sie dann und d. stärkt wiederum ihr Selbstbewusstsein.
Du hast vollkommen recht, d. Reden und der Kontakt zu anderen Menschen tut sehr gut (Psyche). Und da versuch ich anzuknüpfen.

Gruß Alex

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#6

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 16.10.2007 15:02
von Friedrich • 40 Beiträge
Hallo Alexandra,
die erste Zeit war für mich auch sehr schwer. Ich wollte nur liegen oder sitzen. Du musst Dir vorstellen, wenn Deine Mutter laufen möchte, geht das nicht so wie bei einen gesunden Menschen.
1. fehlt das Gleichgewicht, darum das Festhalten
2. Sie muss sich sehr konzentrieren (zwei Sachen mit einmal machen ist kompliziert,
große Gehirnleistung wenn Du es kannst)
3. Wenn man das Bein heben möchte, hängen fast 50 Kilo dran. (keine Kraft im Bein)
4. Du gehst mit den Augen ( schaust dorthin, wohin man gehen möchte)
5. Beim gehen fängst Du an zu schwitzen.

Was Du von Deiner Mutter beschrieben hast, ist für mich schon gewaltig und eine große Gehirnleistung. Schon allein auf die Toilette zu gehen, ist großartig. Ist auch sehr gut für die Phsyche. Oder möchtest Du, dass bei Deinem Geschäft Dir einer zusieht. Schlimmer ist es noch, wenn einer dir den Hintern abwischen muss. Das ist erst einmal, wörtlich gesagt: "beschissen".
Verlange nicht so viel von Deiner Mutter, sie wird es schon packen, es dauert halt.
Sie soll beim Laufen in der Wohnung einen Stock nehmen.
Ich habe mir am Anfang im Flur und an der Treppe im Haus eine Handlauf anbringen lassen.
Im Fur der ist wieder weg, aber an der Treppe habe ich rechts und links einen Handlauf.
(hilft ungemein)
Noch einen Tipp! Hilf Deine Mutter, aber nicht so viel. Was sie schon mal allein gemacht hat, sollte sie wieder allein machen. Lass sie ruhig mal kochen, dabei gibt es viele Handgriffe (Gleichzeit ist das Ergo für sie, die nichts kostet).
Schreib mir bitte weiter, was Deine Mutter schon wieder kann, vielleicht kann ich Dir weitere Tipps geben. Ich kann Dir keine fachlichen Tipps geben, aber ich habe viele Erfahrungen durch den Schlaganfall gemacht!
Die fachlichen Tipps hole Dir von Willi!
Spiele Ihr mal das Lied vor, den Text habe ich selber gemacht.Das Lied kann auch helfen.

http://video.tinypic.com/player.php?v=520nvgm Kicke einfach auf die Adresse!
Gruß Friedrich
Viel Erfolg!

Schau einmal auf meine Hp. Sie hat nichts mit dem SA zu tun, ist mehr etwas für Kinder und große Kinder. Nein doch, die Märchen die ich geschrieben habe, ist auch Therapie. (Gehirntraining)
Wenn sie Dir gefallen, schreibe Quaki und Quakquak einen keinen Gruß rein.

http://www.friedrichs-maerchenwelt.de/
zuletzt bearbeitet 16.10.2007 15:12 | nach oben springen

#7

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 19.10.2007 15:23
von Alexandra

Hallo Friedrich,

gestern war total der schöne Tag.
Mein Schwiegerpapa in spe hat meine Mama zum Arzt gefahren, sind gemeinsam reingegangen und danach noch einkaufen, sie ist die ganze Zeit selbst gegangen und hat sich am Wagen festgehalten, die linke Hand hat er ihr am Haltegriff gehalten, auch wenn sie oft nach ein paar Schritten innehalten muss, ist sie nicht gestürzt. Das werd ich auch in Zukunft m. Ihr machen, außerdem kommt sie da unter Leute.
Und weiterhin hat mir die Dame von der Pflegeambulanz gesagt, d. sie sehr beeindruckt ist welche Fortschritte sie in so kurzer Zeit gemacht hat (u. d. sie auf mich hört wenn ich ihr was sage, da ich keine Vorwürfe oder sonst was mach). Nur der Aff von Pysiotherapheut meinte "die Hand ist schon dünner geworden, sie hat auch große Fortschritte gemacht" und im gleichen Atemzug gemeint, wir sollen doch nach einem Heim schauen.

Hätte gern ein paar Tipps. Lass mich teilhaben an Deinem reichen Erfahrungsschatz. :-)

LG
Alex

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#8

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 19.10.2007 18:29
von Friedrich • 40 Beiträge

Hallo Alex,
ich darf doch so sagen. Ja solch SA ist schon so eine bescheidene Angelegenheit. Ich wünsche es keinen. Meine Hand, aber auch mein Fuß waren pralle dick. Es kommt wahrscheinlich daher, dass die Lymphflüssigkeit nicht mehr transportiert wird. Da das Bein und die Hand durch den SA ruhig gestellt werden, wird diese nicht transportiert. Aber Will Daniel kann Dir das besser erklären. Am Anfang nach dem SA war alles dick. Frühmorgens und auch abends. Abends noch viel dicker. Das liegt an der Mobilität des Körpers. Deine Mutter bewegt sich nicht viel und dadurch, so glaube ich, wird die Lymphflüssigkeit nicht abgeführt. Nach einem Jahr ungefähr ist es den etwas dünner geworden. Ich habe auch dafür viel getan. Motomed gefahren, Ergo mit der Hand täglich gemacht. Ich muss noch dazu sagen, das sich meine Hand zur Faust verkraft hat. Und wenn man sie mit der anderen Hand geöffnet hat und dabei sie aus versehen gekitzelt hat, hat sie sich wieder zusammen gezogen. Das strecken der kranken Hand ging nicht. Was habe ich gemacht? Immer die Hand auseinander gemacht.
Nachts habe ich die gelähmte Hand auf die Handfläche gelegt und versucht so zu schlafen. Den Arm und die Hand von oben habe ich täglich, wo ich saß mit einem Igelball geigelt. Einen kleinen hatte ich immer bei mir. Solltest Du für Deine Mutter auch anschaffen. Aber nicht die Handfläche igeln, da wird dann der Reiz zum Zusammenziehen verstärkt. Das hat bei mir ungefähr 3 Jahre gedauert bis ich das konnte. Das Schlimme ist das man die Hand nicht aufbekommst, man kann, wenn etwas in der Hand wäre nicht loslassen. Also die Hand und den Arm schön igeln. Deine Mutter wird es merken, was geht und was nicht. Sie soll auch immer versuchen den Arm wieder hoch zu bekommen und viel bewegen. Nur so geht die Lähmung zurück, weg geht sie nie wieder.
Was soll der Pysiotherapheut sagen, er muss doch auch Mut machen.
Übrigens nehmt Eure Mutter immer mit, damit sie wieder laufen lernt.
Das ist die beste Therapie. Wenn sie halbwegs wieder Gleichgewicht hat,
ist Treppen steigen auch eine gute Therapie.

Immer fragt, ich beantworte Euch Eure Fragen, zwar nicht fachlich kompetent, sondern aus meiner Erfahrung mit dem Schlaganfall.

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#9

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 22.10.2007 09:40
von Alexandra

Hallo Friedrich,

klar doch! :-)
Ich habe festgestellt (Mama natürlich auch), d. wenn sie ihre Hand massiert, sie nach kurzer Zeit aufgeht, muss sie halt üben wie Du gesagt hast. Den Igelball werd ich besorgen, glaub sie hat einen zuhause, bin mir aber nicht sicher. Der kostet ja net die Welt. Wie sieht es eigentlich mit der Übung aus, wenn die Hand offen ist, ein Glas reinzutun, die Hand zu schließen und mit der gesunden Hand die Gelähmte zu führen (zum Trinken halt)?
Sie bewegt sich (Bad zum Klo, Wäsche in die Waschmaschine und in der Küche soweit es geht) und übt f. ihre Verhältnisse gut. 1x kommt der Pysioth., dann kommt auch die Nachbarschaftshilfe und geht mit ihr raus. Und dann bin auch noch ich (bin 1x manchmal auch, 2x die Woche da) und dann gehen wir immer. Werd jetzt, wie erwähnt, auch jedesmal m. ihr einkaufen gehen, damit sie länger läuft und raus kommt. Das tut vorallem auch ihrer Psyche gut und d. wirkt sich sicher positiv aus.
Weis bloß nicht, wie ich ihr den Stock "schmackhaft" machen kann, im Moment wenn wir spazieren gehen, hält sie sich an meiner Hand fest. Hab mit ihr auch das Stehen geübt, sie losgelassen, gesagt d. da bin und meine Hand weggenommen, sie ist nicht gefallen. Weil sie hat ja große Angst vorm Hinfallen (kann ich auch verstehen).
Außerdem kann sie den gelähmten linken Fuß noch nicht so gut heben (fällt auf, wenn sie sich ins Auto setzt). Wie könnte ich da helfen, eine Verbesserung herbeizuführen? Was ist den eigentlich ein Motormed? Hab den Begriff schon öfter gehört, ist das ein Fahrrad bloß m. Pedalen f. zuhause?

Vielen Dank nochmal.

LG
Alex

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#10

RE: Hilfe zur Selbsthilfe

in Selbsthilfe 22.10.2007 11:20
von oka • 9 Beiträge

Hallo Alex,
wir haben einen MOTOMED . Ist super. Gebe bei Google ein : http://www.Motomed.de
Da wirst Du alles über dieses Gerät erfahren. Ist einfacher , als wenn ich es Dir erkläre.
Bin aber jederzeit bereit, Dir Fragen zu beantworten.
Viele Grüße Otto

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