#1

Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 30.06.2008 21:46
von Bernadette • 26 Beiträge

Hallo zusammen,

ich habe mal wieder einige Fragen. Aus welchen Gründen auch immer, kann ich mich von der Arbeit aus nicht in dieses Forum einloggen, deshalb habe ich die gleichen Fragen auch im anderen SA-Forum gestellt, in der Hoffnung viele Ratschläge zu bekommen..

Es geht - natürlich - um Papa. Der SAB ist nun 1 1/2 Jahre her. Papa hat es schwer erwischt. Aphasie, rechtsseitige Lähmung, hat ein PEG und einen Blasenkatheter und ist komplett auf fremde Hilfe angewiesen.

Frage zur PEG:
Er kann zwar wieder selbst essen, dennoch verschluckt er sich manchmal und auch das Trinken klappt ganz gut. Aber auch hier verschluckt er sich manchmal. Die Ärztin, die uns das "grüne" Licht gab meint, die PEG sollte auf alle Fälle noch dran bleiben. Ich bin mir nicht sicher... Würde ihm das gerne ersparen, aber verschluckten tut er sich schon noch. Es wird beim Essen/Trinken auf alles geachtet. Aufrechte Sitzposition, etc.. Er ist aber immer so hastig und stopft das Essen regelrecht in sich hinein und wenn man ihm versucht zu erklären, dass er erst schlucken soll, dann kann es auch sein, dass er um sich schlägt...

Therapien:
Ich hatte ja schon berichtet, dass Ergo und Logo das Handtuch warfen. Sein Neurologe meint, wir können ihn ja nicht zwingen. Er ist immer aggressiv gegenüber den Therapeuten geworden.
Wir haben neue Therapeuten ausprobiert, das war das gleiche Spiel. Die hat er gleich abgelehnt. Z.Zt. bekommt er nur Physio und das 2 x die Woche.
Ab August wollten wir es wieder mit Logo versuchen (hier habe ich wenig Hoffnung). Die Therapeutin kam jetzt 2 x zum Kennenlernen. Und beide Male ist er ihr gegenüber aggressiv geworden... <>

Bett:
Papa möchte am liebsten das Bett nicht verlassen. Es ist schwierig ihn da raus zu bekommen. Mama pflegt ihn ja alleine (mit dem PD) daheim. Sie hat einen Patientenlifter. Hiermit bekommt sie ihn gut alleine aus dem Bett (wenn er es auch mal zulässt). Z.zt. ist es so, dass er zwei bis drei STunden im Rollstuhl aushält (drei Stunden sind max.). Aber es gibt leider auch Tage wo er nur im Bett liegt. Er weigert sich dann wirklich mit Händen und Füßen und schlägt um sich... <>

Ich weiß, dass die ewige Liegerei seinem Rücken schadet (er hat eine Wechselluftdruckmatratze). Aber, was können wir denn machen. Er weigert sich doch und fängt dann an um sich zu schlagen... und das Lagern hasst er auch wie die Pest. Da wird er richtig wütend teilweise.... man man man... was können wir denn tun? Seine Aggressionen sind in letzter Zeit häufig, ich meine er ist so wütend und schlägt dann um sich. Vor allem gegen die Pfleger, Mama, mich und Therapeuten.

Sorry, hab wieder ewig viel geschrieben, aber es beschäftigt mich und ich weiß nicht was wir machen sollen/können.

Ach ja noch eine letzte Frage: Es war ja ein Zahnarzt im Hause. Er meinte, dass Papa's Zähne in Ordnung sind. So ganz kann ich es ihm aber nicht glauben. Ich war leider nicht beim Termin dabei. Mein Bruder war dabei. Seine Zähne sehen m.E. gar nicht gut aus. Aber, ich bin ja auch kein Zahnarzt.ICh war am überlegen, ob wir nicht einen anderen Zahnarzt holen sollen. Aber, meine Geschwister meinen, das wäre nicht nötig. Es war ja schon ein Zahnartz da. Bin mir dennoch unsicher....


Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn ich vielleicht Tips o.ä. bekommen könnte und danke schon mal für's lesen bzw. zuhören...

Herzlichen Dank und viele liebe Grüße aus FFM


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#2

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 01.07.2008 17:07
von Lotti

Ja Mensch Bernadette, schwierig mit deinem Paps. Aber ich versuchs trotzdem mal

Zur PEG:
Bekommt er denn überhaupt noch Nahrung bzw. Flüssigkeit darüber? Gerade bei den Temperaturen wäre es ja eigentlich wegen der flüssigkeit nicht schlecht. Denn sehr schnell ist ein Mensch "ausgetrocknet" und so habt ihr die Möglichkeit dem schenll Abhilfe zu schaffen.
Und das mit dem Essen in sich hineinschlingen, das hat sich ja all die Monate wohl nicht gebessert. So hart es auch klingt, ich würde ihm nur noch Mini Portionen hinstellen und wenn er meint, er muss wieder ausrasten...Raum mal kurz verlassen. All eure guten Worte und Erklärungen haben ja bisher keinen Erfolg gebracht. Isst er langsam, gibts Nachschlag. Schlingt er, gibt es weniger. Manchmal muss man halt mal durchgreifen, wie bei kleinen Kindern auch.

Zu den Therapien kann ich dir nur sagen: Der Neurologe hat Recht. Man kann keinen Menschen zwingen und bei manchen ist eben auch kein Ehrgeiz oder wie auch immer da. Lasst es einfach wenn er nicht will. So wie ich rauslese scheint das mit der Physio zu klappen, das würd ich dann auf jeden Fall auch weitermachen.

Vielleicht hat dein Paps Schmerzen beim sitzen und möchte deswegen nicht aus dem Bett? Hat er einen "normalen" Rolli oder einen speziellen, so mit hoher Rückenlehne usw.? So oft er es zulässt würde ich ihn auch raussetzen, evtl. mal kürzer dafür öfter wenn deine Mama das schafft. Mit der Wechseldruckmatratze seid ihr ja schon mal gut bedient, die Gefahr eines Dekubitus ist geringer. Auch beim lagern kann er Schmerzen haben, denke vor allem an die betroffene Schulter, da kann man viel falsch machen. Öfter mal mit Franzbranntwein den Rücken abreiben oder besser abklopfen (lass dir das vom Physiotherapeut mal zeigen, ist ganz einfach), erfrischt, ist gut für die Durchblutung und verhindert das sich zuviel Schleim absetzt. Und wenn er partou nicht will, lasst ihn mal ein zwei Tage liegen, vielleicht braucht er das einfach auch mal.

Warum meinst du, das mit seinen Zähnen was nicht in Ordnung ist? Und hey, deine Geschwister meinen... die kümmern sich sonst um nix, also lass dir da nicht reinreden.

Du merkst vielleicht, ich sehe alles nicht mehr ganz so verbissen. Habe viele Abstriche gemacht, was meine Mama betrifft. Aber ich habe gemerkt: Es geht nicht um mich sondern um sie! Seit dem sind wir alle etwas entspannter und die Nerven liegen nicht mehr gaz so blank. Denn seien wir mal ehrlich, all dieses antreiben zu Therapien usw. ist UNS in dem Fall wichtiger als unseren Müttern oder Vätern. Wir denken sie MÜSSEN wieder alles oder vieles lernen, damit sie so werden wie sie mal waren. Aber das werden sie nicht mehr.

Vielleicht konnte ich dir bissel weiterhelfen.

Grüße dich ganz herzlich
Lotti


*Wer nicht weiß, wie man Angst und Sorgen bekämpft, stirbt früh*
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#3

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 01.07.2008 21:03
von Bernadette • 26 Beiträge

Liebe Lotti,

merci, für Deine Antwort. Ja, wie du siehst, hat sich nicht viel geändert.

Aber, Du hast Recht. WIR wollen, dass er die Therapien macht. Er nicht. Die Physiotherapeutin von ihm ist total süß. Sie hat neulich zu mir gesagt, dass sie Papa nicht aufgibt und ihn weiterhin therapiert. Und wenn er bei ihr mal nicht mitmachen möchte, dann sitzt sie ihm einfach gegenüber und spricht mit ihm...

Ja, durch die PEG bekommt er eigentlich nur noch Flüssigkeit, damit er an heißen Tagen wie diesen genug Flüssigkeit hat. Nahrung durch die PEG gibt Mama ihm manchmal noch morgens, wenn Sie es nicht schafft ihm Frühstück zu machen (aber eher selten), damit er nicht auf nüchternen Magen die Medis bekommt. Wobei, die Medis ihm seit gut drei Wochen im Joghurt gerührt werden, den isst er auch auf. Gott sei dank. Da hatte ich anfangs auch angst, dass er auf einmal den Joghurt nicht essen will und die Medis sind ja drin. Die Tabletten werden vorher gemörsert (sacht man das so?), so dass es nur noch Pulver ist und dann mit Joghurt vermengt. Die Ärztin meinte, dass das gut ist.

Papa hat einen Pflegesessel (so nennt das die KK), so mit Kopfstütze und Polster drum herum. Eigentlich komfortabel.

Wg. Zähne, meine ich: er hat einen ziemlich "schwarzen" Backenzahn. Und sofern er es mal zulässt, dass man in seinen Mund bzw. die Zähne anschaut, vorne an den Schneidezähnen ein Loch im Zahnfleisch, wo die Zahnwurzel rausschaut. Man, ich hoffe, ihr wisst, wie ich meine. Der Zahn hängt net raus oder so, aber ich finde, dass das nicht "gesund" aussieht.

Tja mit den Geschwistern klappt ja - bei den jüngeren - leider oft mit Nachdruck, aber immerhin... schäme mich ja fast dafür, dass ich das geschrieben hab.... Ich bin glaub ich, einfach überfordert, weil immer ICH an alles denke.. vielleicht bin ich undankbar

Mit Franzbranntwein wird er Morgens und Abens immer eingerieben und wenn ich da bin, und Papa es zulässt, dann mach ich das auch (Arme, Beine, Rücken).

Ich versuche auch, so gut ich kann, dann Abstriche zu machen. Denn wie Du schon geschrieben hast, Lotti: Wir wollen dies und jenes und nicht unsere Angehörigen.

Ich bin Dir dankbar, dass Du mir Deine Sicht der Dinge geschrieben hast und es hilft mir alle male. Jeder Ratschlag, Tipp etc. hilft weiter.

Vielen lieben Dank.

Herzliche Grüße aus Frankfurt... endlich ist es Sommer....

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#4

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 01.07.2008 22:15
von Lotti

Also die Physiotherapeutin scheint er ja zu mögen , das ist doch schon mal was.

Mich erschreckt ein wenig, das du schreibst, er bekommt seine Medis im Joghurt. Viele Medis vertragen sich nämlich nicht mit Milch oder Milchprodukten. Da wäre es meiner Meinung nach besser, er bekommt sie gemörsert über die PEG.

So wie du seinen Zahnzustand beschreibst, würde ich mir auch Gedanken um einen anderen Zahnarzt machen, ganz ehrlich. Denn ein "schwarzer" Zahn und ein Loch im Zahnfleisch...autsch das kann ganz schön weh tun. Komisch das der ZA gesagt hat es wäre alles ok. Und mir kommt der Verdacht, so wie ich deinen Paps kenne *grins*, das er gar nicht richtig den Mund aufgemacht hat und nicht sonderlich freundlich zu ihm war .

Zum einreiben gibt es übrigens eine super Lotion, die du in der Apotheke bekommst. Nennt sich werostar und tut unheimlich gut bei verspannten Muskeln, riecht zwar etwas unangenehm aber ich finde die einfach nur klasse.

Und nochwas: DU bist ganz bestimmt nicht undankbar!!!

Liebe Grüße (ich glaube aus der Wüste)
Lotti


*Wer nicht weiß, wie man Angst und Sorgen bekämpft, stirbt früh*
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#5

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 01.07.2008 22:27
von Bernadette • 26 Beiträge

Mensch, mein Laptop ärgert mich. Ich hatte schon eine Antwort geschrieben, auf einmal war alles weg
Also hier noch ein Versuch.

Liebe Lotti, mensch, siehste: ich ruf lieber noch mal bei der Hausärztin an, gleich morgen früh. Mama meinte, sie hätte ihr das gesagt und die meinte, das wäre OK....

Wegen dem ZA, da rufe ich auch mal lieber an. Ich hatte meinem Bruder ja meine Bedenken mitgeteilt, und mich hatte es umso mehr gewundert, dass der ZA alles OK fand. Den ruf ich auch mal an.... Wenn man nicht alles selber macht... man man man

Merci Lotti und gute Nacht...

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#6

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 03.07.2008 16:39
von Lotti

Hast du irgendwas erreicht Bernadette? Würde mich doch sehr interessieren, was die HÄ dazu gemeint hat.


Liebe Grüße Lotti

*Wer nicht weiß, wie man Angst und Sorgen bekämpft, stirbt früh*
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#7

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 07.07.2008 22:34
von Bernadette • 26 Beiträge

Liebe Lotti,

lieb, dass Du nachfragst... sorry, war mal wieder sehr busy... habe mein WE damit verbracht diverse Unterlagen u.a. für die KK auszufüllen, Bericht für das AG etc...

Man.... mein Text ist wieder mal verschwunden... das passt ja zu meiner heutigen Laune... grrr

Also noch ein Versuch: Habe die HA angerufen - hatte nur die Sprechstundenhilfe dran. Habe ihr mein Anliegen vorgetragen. Sie meinte, dass das wohl bei Antibiotika so sei - wollte aber mit der HA sprechen und mich dann, wenn es nicht i.O. ist, anrufen. Bisher kein RR und Mama war heute da...habe Mama gesagt, dass wir das lieber durch die PEG geben, da sind wir auf der sicheren Seite... Dem Pfleger hat dies wohl net gepasst, dem erzähl ich erst mal was... er würde es nur so machen, sagt er zu Mama. Sie kann sich aber nicht so ausdrücken ...

Wegen dem ZA, mein lieber Bruder weiß den Namen net mehr und hat die Nr. wohl auch nicht mehr - er wollte sich darum kümmern.... keine Ahnung, wie oft ich bzw. meine Schwester ihn daran erinnern müssen - jetzt ist er gerade nicht erreichbar

Meine Nerven liegen gerade - wieder mal - blank. Die Schwiegermutter meiner Schwester macht zum 3. Mal eine Chemo. Erst war es Eierstockkrebs, dannach waren die Blutwerte wieder total schlecht, dann hatte sie eine Riesenzyste neben der Niere, die die Ärzte sich nicht erklären konnten und jetzt hat sie Sprachstörungen und hohes Fieber - der Notarzt ist unterwegs zu ihr und wir warten auf einen Anruf vom Schwiegervater... hört das alles denn niemals auf? Ständig die Sorge um die Eltern... bei Sprachstörung läuten die Alarmglocken...

Mama ist total fertig und braucht dringend eine Auszeit. Sie ist Diabetikerin und leidet selbst an Bluthochdruck. Im Februar, als Paps in der Klinik lag, hat sie die Zeit ausgenutzt und ist zu ihrer Schwester geflogen... Jetzt geht die Rennerei mit Kurzzeitpflege los... Meine Nerven...

Euch allen wünsche ich einen schönen Abend bzw. eine gute Nacht.

Danke der Nachfrage lotti. Hatte nicht die Motivation zu schreiben, denn das WE habe ich mit diversen Papierkram verbracht...

Melde mich auf jeden Fall und werde Bericht erstatten...

LG an alle die hier mitlesen...

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#8

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 08.07.2008 22:55
von Bernadette • 26 Beiträge

Hallo zusammen,

erstmal Entwarnung, was die Schwiegermutter meiner Schwester angeht. Der Notarzt war da und die Sprachstörungen, die sie hatte führen auf die Verwirrtheit des Fiebers zu. Sie hat eine Lungenentzündung und bekommt Antibiotika.

Der ZA kommt am Montag, mein Bruder wird beim Termin sein. Ich habe ihm gesagt, er soll sich auch noch mal Papa' Zähne anschauen und vor allem das Loch am Schneidzahn... bin ja mal gespannt, was der ZA diesmal dazu sagt, wenn man ihn darauf hinweist...

Wünsche allen eine angenehme Bettruhe..

LG B

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#9

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 08.07.2008 22:58
von Bernadette • 26 Beiträge

Ach ja noch was. Dem Pfleger hat das gar nicht gepasst, dass er Papa die Medis wieder durch die Sonde geben soll. Ich habe heute morgen mit ihm tel. und er war sichtlich genervt. Er wollte mit mir diskutieren, wieso weshalb warum. Habe ihm meine Bedenken mitgeteilt (wenn der Joghurt nicht ganz aufgegessen wird etc.). Er wollte als weiter diskutieren. Dann hab ich ihm gesagt, dass wir ihn einfach bitten dies so zu tun und ich nicht diskutieren will.

Man, immer diese Diskutiereri - das hatten wir ja Anfangs mit dem Baden auch...

LG

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#10

RE: Ganz viele Fragen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 09.07.2008 12:09
von Manfred- Mader • 337 Beiträge

Hallo Bernadett,

ein schwarzer Zahn muss nicht krank sein, es gibt verfärbungen, die nichts mit putzen zu tun haben und ich denke aus kosmetischen Gründen eine Krone zu machen, ist für den Zahnarzt aus heutiger Sicht nicht gegeben.

Zahnfleisch kann man transplantieren, ist für den Zahnarzt nicht notwendig. Schmerzen muss dein Vater deshalb nicht haben, weil sich der Nerv zurückbildet.

Liebe Grüße Manfred


Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein
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