#1

Jobangst

in SCHLAGANFALL - Was nun? 13.11.2008 08:23
von tschulli • 4 Beiträge

Morgen wünsch,

Hi Manfred und Willi. Danke für die nette Begrüßung!
Also. Ich hatte vor 2 Monaten einen minor Stroke, mit
einem Kleinhirninsult. 2 Wochen Spital, alle Tests
wurden gemacht. Blutverdünnung, Blutfette einstellen
und leicht erhöter Blutdruck korrigieren, und wichtig-
ich rauche seitdem nicht mehr (von 2 Schachtel marlboro
auf 0, bis heute).
Alle Symptome des SA haben sich völlig zurückgebildet.
Mein Problem ist, ich hatte vor 20 Jahren eine Schilddrüsen op
und leide seitdem unter Angstzuständen (wurde auch behandelt)
Apropos Angst. Kann ab Montag wieder arbeiten (EDV Trainer).
Meine Angst ist, ob ich das auch bringe. ich hoffe die Medis helfen.
Abend 100mg Trittico und morgens 1 mg Xanor.
Ist es vielleicht jemanden hier auch mal so oder ähnlich ergangen ?



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#2

RE: Jobangst

in SCHLAGANFALL - Was nun? 13.11.2008 09:45
von Willi Daniels • 1.247 Beiträge
Hallo Tschulli,

finde es gut dass die Risikofaktoren eingestellt sind, insbesondere das Rauchen. Noch besser ist es jedoch, dass du ab Montag wieder als EDV-Trainer arbeiten kannst. Bin mir sicher, dass die Arbeitsaufnahme von deinen ständigen negativen Gedanken ablenkt und damit auch ein Teil der Angst verschwindet. Natürlich ist ein Schlaganfall ein negatives Ereignis, doch man kann auch Positives erkennen, wenn man danach sucht. Unterstützend kann hierbei eine psychostherapeutische Behandlung sein. (siehe Link http://www.schlaganfall-ebersberg.de/1188.html )

Ich hatte auch Angst nach meinen Schlaganfällen, doch seit ich mich generell mich dem Thema Schlaganfall widme, habe ich keine Zeit mehr an meine zu denken.

Ich drück dir die Daumen für einen guten Arbeitsbeginn.

Beste Grüße
Willi Daniels
zuletzt bearbeitet 13.11.2008 09:47 | nach oben springen

#3

RE: Jobangst

in SCHLAGANFALL - Was nun? 13.11.2008 12:08
von KlausP

Hallo Tschulli,

Ängste jeglicher Art, sei es die Angst, einen erneuten SA zu erleiden, die Angst im Beruf zu versagen, die Angst,
den Alltag nicht zu bewältigen, die allgemeine Existenzangst durch die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land.
Alle diese Probleme sind für mich seit dem SA vor vier Jahren allgegenwärtig und haben immer wieder dazu geführt,
daß aus heiterem Himmel Panikattacken mich erfasst haben und ich lange Zeit nicht gewusst habe, wie ich damit
umgehen kann und soll.

Vor einem Jahr hat mir ein liebes Mitglied dieses Forum's den Tip gegeben, mir Rescue-Tropfen zu besorgen und
diese bei akuten Problemen zu nehmen. Sie haben mir tatsächlich immer geholfen, wenn diese Attacken aufgetaucht sind.

Im Juli habe ich auf Hinweis einer Kundin mich mit dem Thema "Bachblüten" beschäftigt, habe mir in der Apotheke
eine Mixtur aus 5 Blüten zusammenstellen lassen und habe "toi toi toi " keine Attacke mehr erleben müssen.

Nebenbei bemerkt finde ich es sehr stark von dir, daß du das Rauchen aufgehört hast und zu deinem Arbeitsbeginn
wünsche ich dir viel Glück und Erfolg.


Liebe Grüsse Klaus

Es ist schön, daß es euch gibt
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