#1

Anzeichen eines Schlaganfalls werden oftmals nicht bemerkt

in SCHLAGANFALL - Was nun? 05.12.2008 11:36
von Corinna Iden • 532 Beiträge

Die Anzeichen eines Schlaganfalls sind für Betroffene und Außenstehende nicht immer einfach zu erkennen. Die Mehrheit der Schlaganfall-Patienten sind sich nicht darüber im Klaren, dass sie einen Schlaganfall erleiden. Als Folge davon erhalten sie oftmals verspätet die dringend notwendige medizinische Behandlung,

http://de.news.yahoo.com/29/20081205/thl...en-1b6a6cc.html

nach oben springen

#2

RE: Anzeichen eines Schlaganfalls werden oftmals nicht bemerkt

in SCHLAGANFALL - Was nun? 05.12.2008 11:43
von Willi Daniels • 1.247 Beiträge

"Die Mehrheit der Schlaganfall-Patienten sind sich nicht darüber im Klaren, dass sie einen Schlaganfall erleiden."

Nicht nur die Schlaganfall-Patienten, vor allem auch die Angehörigen. Ich konnte nach meinem 1. Schlaganfall kein Wort reden, mir war klar, dass sich im Kopf was abgespielt hat, doch keiner in meinem Umfeld konnte damit etwas anfangen. Es ist also wichtig, die gesamte Bevölkerung immer wieder auf den Schlaganfall, seinen Risikofaktoren, Vorboten und seinen Anzeichen aufmerksam zu machen.

Was ich nicht für gut halte sind die Hausarztmodelle. Der Versicherte verpflichtet sich, zuerst seinen Hausarzt aufzusuchen. Dafür spart er 3 Quartale die Praxisgebühr. Für mich eine fatale Einrichtung, denn da geht oftmals sehr wertvolle Zeit verloren.

Beste Grüße
Willi Daniels

nach oben springen

#3

RE: Anzeichen eines Schlaganfalls werden oftmals nicht bemerkt

in SCHLAGANFALL - Was nun? 05.12.2008 11:54
von Corinna Iden • 532 Beiträge

Nun gut , den Schuh muss ich mir ja auch anziehen.

Die ersten beiden SAs von Wilfried habe ich auch nicht erkannt.

Jetzt ist man natürlich sensibler , was irgendwelche Veränderungen angehen.

LG
Corinna

nach oben springen

#4

Mit Diagnose allein gelassen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 12.12.2008 02:04
von angela61 • 1 Beitrag
Hallo, auch ich habe 2006 die Diagnose erhalten, dass ich ein Aneurysma (Blutgerinnsel im Gehirn) und mehrere Hirninfarkte (Schlaganfälle im Gehirn)hatte.
Mit diesen Diagnosen wurde ich allein gelassen und musste mich ersteinmal übers Internet u.ä. selbst schlau machen, was eigendlich die Bedeutung für diese Diagnosen haben.
Ich bin damals aus der Radiologiepraxis entlassen worden und nachdem mir der Arzt vor Ort sagte ich müsse schnellstens etwas tun bekam ich Panik und brach in Tränen aus. Ich wusste nicht mehr ob ich Männlein oder Weiblein bin, wußte nicht mehr wo ich mich befinde, war wie in Trance.
Ich musste dann vier Monate auf einen O.P. Termin warten, immer mit der Gewissheit im Hinetrkopf, dass ich eigendlich jeden Augenblick sterben könnte.
Damals war ich 45 Jahre jung und dachte nur an meine Kinder, konnte sie doch jetzt nicht allein lassen.
Als ich dann endlich vier Monate später im Krh war und vor meiner O.P. stand war mir am Tag der O.P. alles egal, hauptsache ich überstehe alles weitere gut und wache wieder auf.
Bei mir wurde ein zweites Aneurysma bei der O.P. festgestellt und wie schon das eine mit einer Coiling gesichert.
Als nun am 02. Novenber2008 ganz plötzlich und unerwartet, ohne jede Vorwarnung meine Mum verstarb, wurde mir erst richtig bewusst, wie Krank ich bin.
Ich habe so Angst die Nächste in zu sein, ich bin doch noch jung und möchte doch noch meine Enkelkinder kennenlernen...und ich möchte es meinen Kindern, auf die ich unheimlich Stolz bin (m27,w23 u w 19) nicht antun.
Der Tod ihrer Oma hat sie alle drei sehr mitgenommen. Ich weiss der Tod gehört zum Leben dazu, dennoch kommt man mit dem Tod nie so richtig klar. Ich bin in ein sehr tiefes Loch gefallen aus dem ich ohne Hilfe nicht heraus komme.
Ich liebe meine Kinder und sie lieben ihre Mutsch, sind immer für mich da wenn ich sie brauche.
Hirninfarkte sind, so denke ich eine sehr heimtückische Erkrankung, ich habe die Infarkte nie direkt gespürt, heute weiss ich abr es waren mein Bluthochdruck (238/143), der viele Stress und auch die Sorgen und Probleme die ich hatte und immer noch habe. Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt Sehstörungen und habe sie auch heut noch ab und an.
Hatte über Jahre hinweg Kopfschmerzen und auch heute immer noch.
Ich kann jedem nur raten, wenn ihr Kopfschmerzen habt lasst alles mögliche tun um abzuklären was die Ursachen dafür sind.Lasst MRT`s machen, lasst Euch untersuchen.
Alles liebe Claudia
zuletzt bearbeitet 12.12.2008 10:09 | nach oben springen

#5

RE: Mit Diagnose allein gelassen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 12.12.2008 12:17
von Manfred- Mader • 337 Beiträge

Hallo Claudia,

Nun, mit dem Aneurysma bist du auf der sicheren Seite und da wären Zigaretten auch nicht tragisch. Fürs Herz allerdings, wäre es gut das Rauchen zu lassen.

Ich rauche nach einer Hirnblutung selber und weiß wie schwer das ist. Vielleicht kannst du es wenigstens auf 3 Stück pro Tag beschränken. Das versuche ich selber auch.
Dabei habe ich ein Jahr lang im Spital nicht geraucht und es hat mir nichts gefehlt!!!

Liebe Grüße Manfred


Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein
nach oben springen

#6

RE: Mit Diagnose allein gelassen

in SCHLAGANFALL - Was nun? 16.12.2008 06:02
von PIA • 4 Beiträge

Hallo

Bei uns war es so,das wir wohl merkten mit meinem SCHwiegervater stimmt etwas nicht,aber nicht wußten was es ist..Ich selber habe mehrfach nachgefragt,,was denn los ist..Normal erzählt er mir auch einiges,aber hier war funkstille...Erst nach seinem zweiten großen SCHlaganfall,wurde in der Klinik fest gestellt das er schon einen vorherigen,wenigstens sechs Monate vorher gehabt hatte...Die Veränderungen,erinnerten an den Anfang einer Demenz,und selbst mit diesem Thema wußte man nicht umzugehen...

Heute weiß ich,das es die Spätfolgen eines SCHlaganfalles waren,auch weiß ich das mein SCHwiegervater uns einiges eher Verheimlicht hatte..So das er zwei Tage vor seinem großen SCHlaganfall,auf der linken Gesichtshälfte nicht mehr richtig sehen konnte...Wenn man dann selber in der Situation ist,weiß man deren Sympthome,aber vorher...Ich hatte bis dato von einem SCHlaganfall keine Ahnung,weil ich nie betroffen war...Hört man sich um,wissen die wenigsten,mehr als ich wußte..Ausser denen die Beruflich,oder im Umkreis damit zu tun haben...

Zum Rauchen
Ich denke wenn man den willen dazu hat,bekommt man das Rauchen in den Griff..Gerade für seine Gesundheit,sollte man den Zigaretten den Kampf ansagen...Ich selber Rauche seit 14 Jahren nicht mehr...Bei mir wurde ein Bein bis zum Knie öfter kalt..Es war pure Angst,und ich habe angefangen mich an Nikotin zu verekeln,die beste möglichkeit
um aufzuhören...Ich denke jeder Raucher,weiß selber wie ungesund es ist...Ich wußte es immer,wollte davon aber nichts wissen...Heute weiß ich,war das aufhören,einer meiner besten Entscheidungen..Ansonsten gibt es auch Hilfe,damit es besser klappt....Drücke jedem die Daumen...



Freundliche grüße
Pia

nach oben springen

Kostenloser Counter
Besucher
0 Mitglieder und 5 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: beni
Forum Statistiken
Das Forum hat 1630 Themen und 6678 Beiträge.

disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0