#11

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 26.03.2009 17:19
von tomgerd • 13 Beiträge

Hallo Linebiene,

man hat mir beim VdK gesagt, dass sie mir bei der Nichtbezahlung der Therapien und auch beim KfZ nicht helfen können. Dann hat man mir noch gesagt, eine Klage gegen meinen Behinderungsgrad würde auch zuviel Zeit in Anspruch nehmen. Also sehr unbefriedigend.

Grüße

Thomas

nach oben springen

#12

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 26.03.2009 18:37
von INSULTHILFE E.V. • 191 Beiträge

Hallo Thomas,

wir hatten ja schon mal die Gelegenheit in dieser Sache ausführlich zu telefonieren. Der VdK kann natürlich nicht dabei helfen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Finanzierung eines Fahrzeuges. Die einzige Chance sehe ich evtl. bei der Bundesanstalt für Arbeit. Doch wenn ich mich richtig erinnere bestand vor dem Schlaganfall Selbständigkeit, somit scheiden auch die aus.

Für eine Unterstützung durch Insulthilfe sehe ich kaum eine Möglichkeit, siehe auch die Hinweise auf folgender Website: http://www.insulthilfe.de/UnsereHilfen.html

Eine Klage wegen dem Behinderungsgrad zieht sich zwar hin, aber ist durchaus bei begründeten Zweifeln angebracht.

Mit besten Grüßen
Willi Daniels

nach oben springen

#13

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 26.03.2009 19:47
von linebiene • 64 Beiträge

Hallo thomas,

der VDK hilft normalerweise in allen Belangen des sozialen bereiches,allerdings finanziert er dir kein auto, sondern zeigt dir möglichkeiten auf, wo man dir helfen kann. voraussetzung ist natürlich, dass du mitglied bist....

@willi: es ist nicht grundsätzlich so, dass ein anspruch auf unterstützung durchs arbeitsamt ganz ausfällt, wenn man selbstständig ist/war.
generell kann noch ein anspruch bestehen, wenn er lange genug arbeitslosenversicherung gezahlt hat (vor der selbstständigkeit) und noch keinerlei unterstützung in anspruch genommen hat, ist aber von einigen faktoren abhängig, deshalb ist der einzige weg, das gespräch mit dem arbeitsamt , sorry der "agentur für arbeit"

ich sehe es allerdings ähnlich wie willi, eine finanzielle unterstützung wirst du hier im forum nicht finden, höchsten ein paar tips dir selbst zu helfen.
gruß
linebiene

nach oben springen

#14

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 28.03.2009 09:39
von robo • 5 Beiträge
Hallo Thomas,
ich kann deine jetzige finanzielle Situation nicht so richtig nachvollziehen. Wie ich aus deinen Angaben entnehme,
warst du ja "selbstständig". Das warst du doch nicht seit deinem Berufsantritt, sondern erst, nachdem du die Pflichtversicherungsgrenze überschritten hast. Danach hättest du dich doch freiwillig bei einer Krankenversicherung/-kasse sowie bei der Rentenversicherung weiterversichern können. Wenn das nicht geschehen ist,
sind die Probleme jetzt natürlich sehr groß und deine gesetzlichen Ansprüche minimal.
Hans.
zuletzt bearbeitet 28.03.2009 09:40 | nach oben springen

#15

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 28.03.2009 15:54
von linebiene • 64 Beiträge

Hi Hans,

ich glaube du verwechselst hier was, selbstständig hat nicht´s mit der Pflichtversicherungsgrenze zu tun...und Thomas ist/war ja wie die meisten Selbstständigen privatversichert, allerdings eben "unterversichert", d.h. Therapien und Krankentagegeld waren bei ihm nicht ausreichend /richtig abgesichert.

Und deshalb hat er eben jetzt massiv Probleme, da er seine Therapien, wenn ich das richtig verstanden habe, soweit selbst finanzieren musste, bzw. sich eben diese nicht mehr leisten kann.

Allerdings habe ich bereits schon angeführt, dass abhängig von der Länge der Selbstständikeit durchaus noch Anspruch auf Arbeitslosengeld bestehen kann, aber da muss er sich eben bei der Agentur für Arbeit schlau machen.
Oder eben beim Sozialamt vorstellig werden.

Evtl. kann er ja auch eine Umschulung über die LVA beantragen, bzw. eine Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen.
Denn die bereits eingezahlten Rentenversicherungsbeiträge vor seiner Selbstständikeit bleiben erhalten. ( allerdings eben nur die Anzahl der Jahre, die eingezahlt wurde und dass dürfte vermutlich nicht so viel sein)

Gruß
linebiene

nach oben springen

#16

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 28.03.2009 20:03
von robo • 5 Beiträge

Hallo Lienebiene,
die Bedingungen der verschiedenen Versicherungsarten sind mir sehr wohl bekannt. Ich habe ja lediglich angeführt, dass Thomas, wenn er nicht versicherungspflichtig war, sich dann nicht ausreichend für den "Notfall" freiwillig weiter versichert hat. Er war ja doch wohl beim BHW beschäftigt, also einer in weitester Hinsicht "artverwandten" Arbeitsstelle, die meiner Kenntnis nach eng mit Versicherungen zusammenarbeitet.
Doch das nützt nun alles nichts mehr, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Ich will hier nur den Hinweis geben, dass man im Leben auch an das Unvorhersehbare denken sollte und in "guten Zeiten" für die etwas schlechteren
durchaus leistbare Vorsorge treffen kann. Ich rede hier nicht das Wort von Überversicherungen, jedoch gerade bei beruflicher Selbstständigkeit gibt es sehr sinnvolle Versicherungen (Berufsunfähigkeit-/Krankenhaustagegeld-/ausreichende Krankenversicherung o.ä.), die man ins Auge fassen sollte.
Mein Beitrag ist als ein Ratschlag für die Zukunft gedacht.
Hans

nach oben springen

#17

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 28.03.2009 20:49
von linebiene • 64 Beiträge
Hallo Hans,

dann hast du Dich aber sehr missverständlich ausgedrückt...

Hast aber recht, hilft ihm jetzt alles nicht´s mehr.Ratschläge hat er ja erhalten, was er draus machen kann, muss er selber entscheiden.
Einen ähnlichen threat von tomgerd gab´s ja bereits schonmal, solltest du Dir evtl. auch mal durchlesen...
Außerdem führt er ja auch gar nicht auf, als was er bei der " Bausparkasse" beschäftigt war, ist ja fraglich ob er überhaupt direkt mit "Versicherungen" zu tun hatte...

Gruß
linebiene
zuletzt bearbeitet 28.03.2009 20:52 | nach oben springen

#18

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 28.03.2009 22:16
von Steffi Köster • 364 Beiträge

Hans hat schon ganz Recht.

Gerade wer selbstständig ist muss sich noch besser absichern, als der normale Angstellte.

Leider ist oft das Geld woran es scheitert. So haben wir uns natürlich auch für das Alter mehr

als gut abgesichert..wer schließt schon eine teure Berufsunfähigkeitsversicherung ab.

Hinterher ist man immer schlauer und das Gejammer ist groß.

Ich denke aber einfach mal, dass es kein großes Problem sein wird in irgendeiner Weise an ein

bezahlbares Auto zu kommen, damit Tom seinem Beruf wieder ausüben kann. Und wenn er den wieder

ausübt, dann kommt ja auch wieder Geld rein.



Herzliche Grüße

Steffi
nach oben springen

#19

RE: PKW

in SCHLAGANFALL - Was nun? 29.03.2009 22:45
von Manfred- Mader • 337 Beiträge

Hallo Tom,

ich weiß, das ist nicht deine Frage und du willst das vielleicht gar nicht hören.
Aber kannst du nicht einige Zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren um zu deinen Kunden zu gelangen?

Ein paar Monate und du kannst vielleicht ein Liesingfahrzeug, das nur noch den Restwert hat, günstig kaufen.

Wir steigen gerade um, auf einen Neuwagen. Das Auto meiner Frau ist ausgelaufen und der Restwert beträgt 1800 Euro.
Leider sind wir in Österreich zu Hause. Letztendlich ist es egal, ob wir vom Händler das Geld bekommen, oder von privaten Leuten. Ich überlege, ob ich mir das Auto als 2. Wagen im Feriendomizil meiner Frau in Kärnten lasse.

Liebe Grüße Manfred


Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein
nach oben springen

Kostenloser Counter
Besucher
0 Mitglieder und 6 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: beni
Forum Statistiken
Das Forum hat 1630 Themen und 6678 Beiträge.

disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0