#1

Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 14.04.2009 14:52
von MÖDL • 13 Beiträge

Hallo liebe Leute,

meinen Respekt an alle Aktiven!

Ich bin neu hier, weil meine Mutter (72 Jahre) vor einer Woche einen ischämischen Schlaganfall erlitten hat. Zeitfenster in der mein Vater sie fand, max. 1 ¾ Std. Danach sofort Notarzt. Stroke Unit. Allerdings nicht nach LGA InterCert GmbH zertifiziert. Anscheinend linke vordere Arterie durch Thrombose verstopft. Linker hinterer Hirnlappen z.T. Betroffen ca. 20 %. Ich konnte auf dem CT kaum zerstörte Hirnzellen erkennen und auch nur in einer bestimmten Schicht. Rechts Arm und Bein gelähmt. Zunächst hing der Mundwinkel herab ist jetzt aber wieder völlig o.k. Kälte/Wärmeempfinden auch rechts.

Allerdings ist meine Mutter multi morbid – Diabetis, Chronisch lymphatische Leukämie (stabil), Makula, grauer Star, Herzschrittmacher wg. Vorhofflimmern,
leicht übergewichtig.

Die Dame vom geriatrischen Dienst strebt eine Pflege an, während wir eine geriatrische Reha als erfolgsversprechender ansehen, will sie nach erneuten Anschauen und Arztbericht entscheiden. Können wir hier mitsprechen?

Sie sieht nach Barthel-Index 0 Punkte, während wir auch ohne Lektüre des Hamburger Manuals mind. 10 Punkte sehen. Außerdem wie will man Harnkontinenz prüfen, wenn ein Katheder anliegt und Stuhlkontinenz wenn eine Windel anliegt und niemand sie auf die Toilette setzt?

Dann gibt es noch andere Faktoren wie kognitive Fähigkeiten, erkennen, verstehen, Umsicht, fokussieren, selbstständiges Essen mit Löffel, Wille sich aufzurichten, hat schon mit der Physiotherapeutin am Tisch gesessen/ gegessen, aktive Mitarbeit beim Waschen.

Viele Fachärzte halten auf Symposien den Barthel-Index (seit 1965) auch nicht gerade für absolut maßgeblich.

Zudem gibt es doch noch Gesetze und eines sagt doch Reha vor Pflege. Und MDK bzw. die KK die auch mitreden können. Oder wollen die auch alles auf die Pflegekasse abschieben?

Für mich bedeutet Pflege weniger Therapien, oder täusche ich mich da?

KH Anschlußheilbehandlungen sollen auch schneller genehmigt werden.

Was ist wohl die beste Adresse für Geriatrische Reha im Stuttgarter Raum?

Kann hierbei jemand weiterhelfen? Zunächst DANKE!

M.MÖDL

P.S.: Kennt jemand die Akutversorgung durch Entsäuerung nach Dr. Kern über die man sich auf der website von HP Melhorn unter http://www.melhorn.de/Schlaganfall/
informieren kann?

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#2

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 15.04.2009 01:18
von Steffi Köster • 364 Beiträge

Liebe(r) MÖDL,

zuerst einmal herzlich Willkommen hier im Forum. Enschuldige, dass noch keine Antwort auf Deinen Beitrag kam,

aber ich selber bin erst gestern aus dem wohlverdienten Osterurlaub wieder heim gekommen.

Ich muss jetzt sagen, dass der Barthel-Index bei meinem Mann auch nicht berauschend hoch war..die Einschränkungen aber

erheblich stäker, als du es von deiner Mutter beschreibst und trotzdem ist er in Anschluss-Heilbehandlung gekommen.

Pflege schließt meines Erachtens keine Therapie aus.

Leider bin ich medizinisch nicht so bewandt, dass ich mir nach dem was Du über den Krankheitsstand deiner Mutter erzählt hast,

mir ein Bild davon machen kann, inwieweit sowas bei der Therapiebeurteilung eine Rolle spielen würde.

Ihr solltet alle Hebel in Bewegung setzen, dass Deine Mutter zunächst einmal die Anschlussheilbehandlung bekommt, die

ihr auf jeden Fall zusteht.

Leider muss man hier das fortgeschrittene Alter Deiner Mutter beachten. Ich habe in der Reha viele ältere Menschen erlebt,

denen die Krankenkasse nur 6 Wochen AHB genehmigt haben und danach war Schluss.

Ich wünsche Euch viel Kraft und gute Nerven in der nächsten Zeit. Ihr werdet sie im Kampf um den Bürokratenwahnsinn

gut gebrauchen können..


Herzliche Grüße

Steffi
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#3

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 16.04.2009 12:01
von MÖDL • 13 Beiträge

Liebe Steffi,

danke für Deinen Beitrag.

Zunächst, damit in Zukunft kein (r) benötigt wird, ich bin männlich, 49 Jahre alt und liebe (u.a.) die Opern Sopranistin Martha Mödl.

Ich hatte gestern ein Gespräch mit der für Geriatrie-Reha zuständigen Person. Nachdem ich Ihr einiges über den Barthel-Index und seine Kontroverse Diskussion in Deutschland berichtet hatte, bzw. das Hamburger Manual oder den NIHSS-Standard oder die ICF (WHO) Checkliste und die vielen anderen Standards zur Evaluierung, war sie dann doch relativ schnell bereit die Reha zu beantragen. Also rechtliche Fragen sind erst garnicht aufgekommen. Wir haben auch ganz deutlich gemacht, daß eine Pflege n i c h t in Frage kommt.

Die Therapieeinrichtungen und Gesellschaften, mit denen ich Kontakt hatte, gaben der REHA eindeutig den Vorzug wegen der höheren Therapie Frequenz und vor allem die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Bereitschaft.

Meine Frage ist jetzt, Du redest von einer AHB und sechs Wochen. Ist das denn etwas anderes als die Reha im Anschluß an die Klinik, weil die wird ja max. für 3 Wochen gewährt und kann ggfls. um eine Woche verlängert werden? Müsste ich hier ggfls. nochmal nachhaken?

Vielen Dank auch für Deine guten Wünsche!

MÖDL

P.S.: ich wollte meinen nick nicht in die Welt hinaus schreien, jedoch war bei der Anmeldung die Feststelltaste angeklickt und ich dachte dann, was soll's...
Wenn möglich werde ich das noch ändern.

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#4

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 17.04.2009 11:46
von Steffi Köster • 364 Beiträge

Hallo Mödl.
Die AHB findet immer direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt statt. Klar werden heute erst einmal Maßnahmen in Blöcken von 3 Wochen genehmigt und dann von Fall zu Fall mehrmals verlängert.
3 Wochen Reha sind bei Schlaganfällen kein Zeitraum, nur wird die KK Im Falle deiner Mutter keiner mehrmaligen Verlängerung zustimmen, weil sie ja Rentnerin ist.
Da bietet sich die Pflege mit ambulanten Therapien natürlich förmlich an.....
Du solltest auf jeden Fall immer nachhaken und hartnäckig bleiben, auch wenn es Nerven kostet...und die wird es kosten, leider.


Herzliche Grüße

Steffi
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#5

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 17.04.2009 23:35
von MÖDL • 13 Beiträge

Liebe Steffi,

ich möchte mich nachträglich an die vielen Geburtstagsgrüße anschließen. Ich erkenne Dich als einen sehr wertvollen Menschen. Alles Gute!

Meiner Mutter hat man jetzt von dem KH aus die Reha genehmigt, jedoch die 'Beurteilung' einer zweimaligen kurzen Anschauung eher negativ formuliert. Meine Mutter ist eine starke Persönlichkeit und hat Probleme mit dem sogenannten 'Vorzeigeeffekt'.

Ich habe dann noch mit unserer Wunsch-Reha Robert-Bosch in Stuttgart Kontakt aufgenommen, konnte aber den verantwortlichen Arzt Dr. Gabor nicht mehr überzeugen. Hier wird nach Aktenlage entschieden, freie Kapazitäten etc. Der Arzt war trotzdem sehr höflich und kompetent. Er sprach auch von einer möglichen Überforderung einer konsequenten REHA und meinte, vielleicht wäre eine Kurzzeit-Pflege zunächst der richtige Weg "um Kraft zu sammeln". Dann könnte man von einer REHA mehr profitieren...

Ich bin eher der Meinung, eine Kosequente REHA beinhaltet, die Kompetenz der Therapeuten, ohne eine Überforderung das bestmögliche heraus zu arbeiten.

Einfühlsame REHA, möglichst früh, ist nach meinem geringen Wissen ohnehin nur der einzige klassische Weg. (Fernheilung, Akkupunktur, Qui Gong etc. einmal außen vor, die werden dort ohnehin nicht zugelassen)

Jetzt wird meine Mutter eben in die REHA Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg eingewiesen, welche auch sehr gut ist, jedoch hier nicht erste Wahl. Zufälliger Weise arbeiten beide Einrichtungen (KH) schon seit Jahren zusammen. Die KK muß natürlich noch zustimmen...

Danke auch für Deinen Hinweis wegen der Nerven und so. Heutzutage habe ich das Gefühl, man muß mindestens ein halber Arzt und Rechtsanwalt sein, um in unserer Welt einigermaßen zurecht zu kommen.

Gott sein Dank, habe ich hier einiges an Erfahrung und früher als ich einige Jahre in den U.S.A.lebte, habe ich mir den dort bekannten Spruch zueigen gemacht: 'When the going get's tough, the though get going'

Zur Zeit wird meine Mutter, auch mit dem Psychotherpeutikum 'Cipramil' behandelt. Anscheinend um Ihre Vigilanz bei den Physio-Maßnahmen zu erhöhen. Abgesehen davon, daß Patienten davon zunächst eher müder werden und erst nach ca. 2 Wochen davon profitieren, bekommen sie auch u.U. Kopfschmerzen. Und da ist wiederum ein Punkt, der Ihr ohnehin schon von Anfang an, anfallsartig Probleme bereitet.

Nach Paracetamol und Novalgin ist man jetzt zu Tramadol übergegangen, welche die Anfälle nur zeitweilig lindern können. Aber eigentlich kein Kopfschmerzmittel ist. Hast Du hierzu vielleicht Erfahrungen?

Ich weiß, es kann von allem möglichen kommen, jedoch habe ich bei interessanten Themen einen unstillbaren Wissenshunger.

Alles Liebe!

Mödl

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#6

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 18.04.2009 18:03
von Corinna Iden • 532 Beiträge

Hallo MÖDL

Tramadol hat auch nur eine kurzzeitige Wirkung.
Daher auch die niedriege Dosierung aber öftere Anwendung.
Was mich aber wundert ist die Zusammensetzung von Citalopram (Cipramil) und Tramadol.
Die finde ich nicht so gelungen.
Warum wurde Metamizol/Nova. denn abgesetzt ?
Ich setze Dir mal den Link von unser geschätzen Frau WIKI rein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin-Syndrom

Wegen der REHA wünsche ich euch alles gute und wie Steffi schon sagte : Stabiles Nervengerüst.
Wir kämpfen nämlich auch gerade mal wieder.

LG
Corinna


____________________

Jedermann will einen Freund haben ,
aber nur wenige geben sich die Mühe ,auch einer zu sein.

(A.Kerr)
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#7

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 18.04.2009 21:25
von MÖDL • 13 Beiträge

Hallo Corinna,

danke für Deine Antwort!

Gestern Abend war's wohl schon etwas spät...

Ich habe wirklich überhaupt keine Vorstellung wie ich auf Tramadol gekommen bin - ich meinte Tilidin. Tut mir leid Dich auf die falsche Fährte gelockt zu haben.

Bezüglich der Wechselwirkungen beim Serotonin-Syndrom wurde bei WIKI ja Tramadol erwähnt. Ich hoffe nicht das Tilidin hier ähnliche Wirkungen hat. Bei WIKI konnte ich jetzt auf die Schnelle, nichts derartiges finden. Danke in jedem Fall für den Tipp.

Ich weiß aber, daß Tilidin besonders in Tropfenform ein erhöhtes Suchtpotential hat, welches zu echten Entzügen führt. Zudem senkt es den Appetit. In Kombination mit Cipramil, welches ja auch erstmal drückt, sehe ich nicht wie man meine Mutter dadurch mehr aktivieren will. Tatsächllich hat diese jetzt auch schon gelitten. Sie ist weniger, sie reagiert schlechter usw.

Den Arzt darauf angesprochen, kommt blos bla, bla, das sei nicht so und überhaupt. Tilidin in Tropfenform könne man schließlich beim 'Ausschleichen' besser dosieren. Daß man Valoron Tabletten auch teilen oder vierteln kann - irrelevant. Und Cipramil wirke doch ganz anders, eher aktivierend... Andere Optionen, die mir ein Leiter einer Schmerzklinik in Bad Mergentheim genannt hatte, seien doch veraltet...Schwer zu einem Ergebnis zu kommmen. Nächste Woche kommt ja auch schon wieder ein neuer Stationsarzt...

Ich hoffe ja nicht, aber manchmal glaube ich fast, nachdem ich die Geriatrie-Beauftragte von ihrem Vorhaben meine Mutter in die Pflege verlegen zu wollen, abbringen konnte, wird es jetzt so versucht, meine Mutter als zu aphatisch für eine aktive REHA darzustellen.

Ohne Patientenverfügung ist man echt nur ausgeliefert. Eine Betreuungsverfügung durchzusetzen dauert nach meinen Infos ca. 3 Monate...

Warum Novalgin abgesetzt wurde kann ich nicht genau sagen, die Wirkung war wohl zu schwach. Thalamus-Schmerzen, die ja ein breites Ursprungsspektrum haben, sind nicht 'diagnostiziert'. Warum überhaupt Schmerzmittel, wenn doch 'das Gehirn an sich schmerzlos' ist? Eine Verlaufs CT wurde, nach immerhin 14 Tagen, als nicht mehr nötig dargestellt. Ich versuche meiner Mutter mit kalten Waschlappen und darauf Pinimethol-Tropfen über die Runden zu helfen. Scheint nicht ohne Wirkung zu sein.

Der Vollständigkeit halber führe ich jetzt mal die komplette Medikation an, deren Nennung ich mir auch erst 'erarbeiten' musste.

ASS, Tilidin, Cipramil, Amlodopin, Ramipril, Novodigal und Pantozol.

Ihre Diabetis wird erst ab einem Wert von 200 therapiert.

Nochmals Danke für Deine Anteilnahme und Euch auch viel Kraft und Erfolg im Kampf mit der Maschine...

Liebe Grüße!

Mödl



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#8

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 19.04.2009 17:07
von Steffi Köster • 364 Beiträge

Lieber Mödl,

vielen herzlichen Dank für die nachträglichen Geburtstagsgrüße.

Ich bin eben erst wieder "eingeflogen", muss mich hier erst mal wieder durch die Beiträge wurschteln..

Die Kurzzeitpflege halte ich nicht für die schlechteste Möglichkeit, denn Tatsache ist, dass Deine Mutter

wohl nicht soooooooo schnell wieder auf die Beine kommt. Für sie und auch für Dich/Euch ist es wesentlich

entspannender, wenn sie versorgt wird und sich ganz auf ihre Therapien konzentrieren kann.

Sollte es sich abzeichnen, dass sie wieder in der Lage ist sich alleine zu versorgen, dann spricht ja nichts

gegen eine Rückkehr in ihre häusliche Umgebung.

Bis dahin it aber geschultes Personal um sie, die sich um sie kümmern können.


Herzliche Grüße

Steffi
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#9

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 19.04.2009 17:50
von kruemel66 • 1 Beitrag

Hallo zusammen,

bin ganz neu hier und hab gerade mal durchgelesen, was ihr geschrieben habt. Wir machen gerade das ganze auch durch, da mein Papa (er ist 74) vor drei Wochen, einen Tag nach der Bypass OP, einen Schlaganfall mit linksseitiger Hemi hatte. Das Gesichtsfeld ist eingeschränkt. Seit 10 Tagen ist er nun in der Reha in Bad Urach. Mödl, bei uns hat die Sana (Stuttgart) das mit der Reha alles geregelt. In Gerlingen gibt es noch die Schmieder Klinik, die wohl auch eine sehr gute Reha bietet. Zur Kennenburg in Esslingen kann ich nicht viel sagen.
Noch etwas, was für mich gerade viel belastender ist, nämlich meine Mama. Sie macht mir Sorgen, da sie mit der Situation nur sehr schwer zurechtkommt (was ja auch verständlich ist - sie hat sich vom Hausarzt Imap spritzen lassen, damit sie nicht so dolle durchhängt . Sie ist mit in Bad Urach (ich habe sie aber davon abgehalten, mit meinem Papa im Zimmer zu wohnen und habe ihr ein Zimmer in einem Hotel nur ein paar Minuten weg besorgt)und begleitet ihn zu den Therapien, hilft ihm, wo sie kann. Allerdings versuche ich ihr immer wieder zu sagen, dass sie ihn das, was er selbst machen kann, auch selbst machen lassen soll (Selbstpflegekompetenz). Sie will es ihm natürlich recht machen, ihm helfen, ihn unterstützen, aber sie macht zu viel, so muss er sich bei manchen Dingen nicht anstrengen *seufz*.
Ich bin auf dieses Forum aufmerksam geworden, da ich im Netz ein bisschen gekruschtelt habe, was ich so zum Thema Schlaganfall finde. Freue mich, dass es hier einen Austausch gibt und werde sicher öfter hier reinschauen.
Steffi, Dir nachträglich auch noch Herzlichen Glückwunsch, hoffe, Du hattest auch einen schönen Osterurlaub.

Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag.

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#10

RE: Rehaablehnung durch Barthel-Index???

in SCHLAGANFALL - Was nun? 21.04.2009 21:36
von MÖDL • 13 Beiträge

Hallo Kruemel66,

laut meinen Infomationen, Dr. Bihr, Paracelsus KH, Ruit, ist Bad Urach, Kennenburg und Robert Bosch KH in Stuttgart wohl in etwa gleichwertig, was die Qualität der Reha anbelangt. Er hat dorthin bereits mehrere Fälle überwiesen und ca. 20 Jahre Erfahrung.

Von der Schmiederklinik in Gerlingen habe ich von diversen SHG's eher nicht so gute Rückmeldungen erhalten.

Wenn Schmiederklinik, dann Konstanz oder Allensbach. Man muß hier wohl auf eigene Erfahrungen setzen, aber Erfahrungen anderer Leute kann man sich ja anhören...

Eine solche Situation, überfordert wohl die meisten. 'Imap' kenne ich nicht und was einem Menschen in so einer Situation auf die Beine hilft ist wohl sehr individuell. Die Hoffnung, das sehr viele mit der Zeit gute Erfolge erzielen hilft da vielleicht auch als Hoffnungsschimmer am Horizont. Ansonsten würde ich, das mit der Chemie, im Intenet recherchieren und dann mit dem Arzt besprechen.

In der Nähe sein und familiäre Unterstützung zu bieten, ist wohl sehr wichtig. Der Zwang einem geliebten Menschen zu helfen ist nur natürlich. Vielleicht hilft ja auch ein aufklärendes Gespräch durch einen dort tätigen Arzt. An sonsten hilft auch viel Geduld und vor allem Ruhe bewahren. Die berühmten Nerven von denen hier die erfahrenen Ratgeberinnen geschrieben haben.

Ich selbst bin ja auch ein Neuling in der Materie. Vielleicht konnte ich dir trotzdem ein wenig helfen...

Ich wünsche Euch alles Gute. Manchmal hilft auch beten...

Weiter oben habe ich auch schon diverses angedeutet und ich werde auf jeden Fall nichts unversucht lassen.

Besonders in diesem Bereich überlappen sich m.E. Geist und Materie.

Kraft und Liebe sendet Euch

Mödl

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